Ölpreise aktuell:

Charts der Rohöl- u. Gasöl-Notierungen.
 

 
News zur Ölpreis­ent­wicklung sowie aktuelle Marktthemen, Preistrend:
 

Preisbezug des Rohöl-Charts...
  • Diese Ölpreis-Seite liefert täglich die aktuellen News zum Ölmarkt und zur Preis­ent­wicklung von Rohöl und Gasöl.✅ Rohöl­preise sind Börsen­preise und verändern sich im Börsen­handel stündlich!✅ Die Ölnotie­rungen werden stark durch spekulative Options­käufe und durch Absicherungs­geschäfte (Hedging mit Future Kontrakten) bestimmt.✅ Außerdem reagieren die Ölpreise äußerst spontan auf weltpolitische und wirt­schafts­bezo­gene Meldungen, insbe­sondere wenn diese die OPEC-Länder oder die großen Ölver­brauchs­länder, wie USA oder China betreffen.✅
     
  • Das Preisniveau auf dem Rohölmarkt in Rotter­dam bestimmt maßgeblich die Mineral­ölpreise für Deutsch­land und Mittel­europa. Diese Spotmarkt-Preise stehen dabei in Relation zu den Crude Oil Future Notierungen an den Waren­termin­börsen, mit den Leitbörsen in SINGAPUR, LONDON und NEW YORK. Der mit Abstand größte und umsatz­stärkste Ölmarkt sind die USA. Zudem haben die USA die stärkste Ölindustrie, mit weltweit agierenden Ölfirmen. Die US Lager­zahlen und die dortige Ölmarkt News haben globalen Preiseinfluss.✅
     
  • Das Chart zeigt neben dem aktuellen Ölpreis auch die zurück­liegende Preis­ent­wicklung auf dem Ölwelt­markt. Die Preis­kurven geben den errech­neten Mitte­lpreis für ein Sorten­mix von Nord­seeöl BRENT, der US Leitsorte WTI und dem Mittel­preis für Rohöl der Golf­staaten wieder. Zudem sind die Spot­markt­preise mit berück­sichtigt, allerdings mit geringerer Gewich­tung.✅
     

Obiges Chart zeigt den Mittelpreis der Rohöl-Leitsorten.

Ölpreise:  Ölmarkt­si­tuation Dienstag 13. August

  • Rohölpreise stark geklettert.
  • Situation in Nahost kritischer!
  • Einpreisung höherer Risiken.
  • Monatsreports von Opec und IEA.
  • ZEW Konjunkturerwartung tief eingebrochen.

Situation am Ölmarkt, News

An den Ölbörsen sind die Rohölleit­sorten im Montags­handel und auf Dienstag kräftig geklettert. Am stärksten verteuerte sich dabei die US Leitsorte WTI, die um +3,1% zugelegt hat. Damit verkürzte WTI auch den Sorten­preis­abstand zu Brent auf nur noch 2,1 USD/B.  Die Gasöl­kon­trakte ver­harr­ten dagegen noch, anders als die Rohöl­kon­trakte.

Die Ölnotierungen am Dienstagmorgen:
•  Brent Rohöl: 81,7 $/bbl  (+1,8)
•  WTI Crude Oil: 79,6 $/bbl  (+2,4)
•  Opec-Basket (Vortag): 79,8  $/bbl  (+1,7)
•  Gasöl (dollar­be­reinigt): 658 €/tonne (+/-0)

Die Rezessi­ons­ängste und begründeten Sorgen über die Entwicklung von Wirtschaft und Ölnachfrage haben sich zuletzt relativiert. Vielmehr sind die Blicke auf Israel ge­richtet. Washington geht stark davon aus, dass noch in dieser Woche der Vergel­tungs­schlag des Iran auf Israel erfolgen wird. "Israel, die Schutzmacht USA und ihre Ver­bün­deten müssen auf eine Reihe von Angriffen vorbereitet sein, die erheblich sein können“, heißt es. Im Falle solcher Eskalation könnte letztlich auch die Ölver­sor­gung aus der Region nachhaltig gestört werden. An den Ölbörsen sehen wir das Einpreisen entspre­chender Risiken.

Die OPEC hat in ihrem aktuellen Monats­report die Zahlen für die Weltöl­nachfrage für 2024 und 2025 geringfügig nach unten korrigiert. Das Nachfra­ge­wachstum wird für 2025 weiterhin als robust gesehen. Die Tagesför­der­mengen der OPEC+ sind im Juli insgesamt um 120.000 Barrel ge­stie­gen. Insgesamt ein leicht 'bäri­scher' Bericht. Der neue IEA-Monats­report folgt heute Nachmittag.

US Ölmarkt

Im Mittel­at­lantik hat sich der Tropensturm 'Ernesto' formiert und wird sich zur Wochenmitte zu einem Hurrikan ver­stär­ken. Mit Erreichen der Kleinen Antillen wird das System allerdings nordwärts abdrehen und den Golf von Mexiko und die US Südküste verschonen.

Heute Abend nach Börsen­schluss wird das API die neuen US Ölbestands­zahlen veröffent­lichen.

Fakten, Analysen, Prognosen

Analyse Ölmarkt, Preisentwicklung, Prognose u. Kommentare

Wirtschaft und Finanz­märkte

  • Kurs US-Dollar: (Chart)
    »  1,094 $ = 1 EUR bzw. 0,914 € = 1 USD.
     
  • DE Großhandelspreise (Jahresbezug):
    »  Preisanstieg -0,1%  (Vormonat -0,6%)
     
  • ZEW-Konjunkturerwartung ist tief eingebrochen:
    »  DE Index bei 19,2 Punkten (Vormonat 41,8)
    »  EU Index bei 17,9 Punkten (Vormonat +43,7)
     
  • Russland und die Ukraine wollen die Erdgaslieferungen über Pipelines nach Europa auch künftig aufrecht­halten. Das gilt auf wenn die Kämpfe in der Nähe eines wich­tigen grenzüberschreitenden Transit­punkts andauern. Beide Seiten haben nicht die Absicht, die Lieferungen über die Gasentnahmestation Sudzha in der russischen Region Kursk zu stoppen.
     
  • Die USA lösen China als Deutschlands größter Handels­partner ab. Insgesamt wuchsen Deutschlands Waren­exporte in die USA im ersten Halbjahr um +3,3% auf fast 81 Milliarden Euro. Auf der anderen Seite ist das China-Geschäft um -3,0% weiter geschrumpft.

 

Gasoel­preise

  • Gasöl ist ein börsengehandeltes Vorprodukt von Heizöl/Diesel und damit für die Preis­ent­wicklung beim Heizöl in hohem Maße bestimmend. Der aktuelle Gasöl­preis bildet die Berech­nungs­grund­lage für die jeweiligen Tages­preise der Heizöl­händler und der Diesel­ver­sorger.
  • Gasöl ist ein Mitteldestillat im Raffinerie­prozess und wird an den Waren­termin­börsen gehandelt. Die Leitbörsen sind die IPE (London) und die NYMEX (New York). Mit der Verfüg­barkeit der stünd­lichen Kontrakt­notier­ungen ist Gasöl ein wichtiger Preis­indi­kator für die Miner­alöl­branche.

Gasöl Tagespreis / Preisent­wicklung

Das obige Chart stellt den jährlichen Verlauf der Gasöl­notier­ungen dar. An den Ölbörsen werden die Gasoil Future Kontrakte in Dollar notiert. Das Tecson-Chart für Gasöl ist per 'Tab' im Währungs­bezug umschaltbar zwischen US-Dollar und €uro und bezieht sich auf den gehandelten Preis für 1 Tonne Gasöl des aktuellen Front­monats. Der Tab 'Gasöl in EUR' ist die wichtigste preis­vorge­bende Notierung für die tages­aktuelle Preis­ent­wick­lung beim Heizöl in Deutschland bzw. der Eurozone. Die Heizöl­händler orientieren sich bei ihrer täglichen Preis­findung stark am morgend­lichen Gasölpreis.

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Russisches Erdgas fließt in Strömen

Der russische Staats­konzern Gazprom überschwemmt die Balkan­länder mit billigem Erdgas. Erstmals seit 1999 hat der russische Energie­konzern in 2023 rote Zahlen geschrieben und einen Verlust von über 6 Milliarden Euro eingefahren. Noch in 2021 bezogen die europäischen Staaten 40% ihrer Erdgasimporte aus Russland. In 2023 waren es nur noch 8%. Der Hauptgrund für den Rückgang war die Zerstörung der Nordstream-Pipelines.

Um mehr Umsatz zu generieren bietet Gazprom seine Erd­gas­kon­trakte um 8 - 10 EUR / MWh unter den Markt­preisen des TTF Haupthan­dels­platzes an. Ent­spre­chend greifen die Balkan­ländern bei den günstigen Gasangeboten zu.

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