Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Donnerstag, 02.07.2015

Rohölnotierungen und €uro gaben nach.
Heizölpreise ebenfalls leicht gesunken.

Situation am Ölmarkt

Die Versorgungs- und Nachrichtenlage am Weltölmarkt sorgt zurzeit für eine eindeutig bärische Stimmung an den Rohstoffbörsen. So meldete die Nachrichtenagentur Reuters, dass die OPEC ihre Förderleistung nochmals erhöht hat und mit nun über 32 Mio. Barrel/Tag auf Rekordniveau das Öl an die Oberfläche befördert. Zudem planen mehrere OPEC-Mitglieder ihre Ölexporte noch auszuweiten. Allen voran der Iran, der auf ein baldiges Ende des Ölembargos des Westens setzt. Auch außerhalb der OPEC ist eine Erhöhung der Ölförderung zu verzeichnen. So hat z.B. Russland seine Ölproduktion erhöht und auch die vermeintlich teure US-Schieferölgewinnung zeigt sich weiterhin auf einem stabilen Level, was der jüngste Anstieg der US-Öllager untermauert. Die globale Nachfrage ist hingegen schwach, weil das Wirtschaftswachstum im Euroraum und besonders in China hinter den Erwartungen liegt.

Bei dieser eindeutigen Marktlage nahmen die Rohölpreise den zuvor bestehenden, leichten Abwärtstrend wieder auf. Entsprechend gab die europäischen Leitsorte BRENT auf Donnerstag um 0,7 $/b nach und notierte am Morgen bei 62,2 Dollar/Barrel. Aufgrund des überraschenden Öllageraufbaus ging die US-Hauptsorte WTI um deutliche 1,6 $/b zurück und stand somit am Donnerstagmorgen bei 57,1 Dollar/Barrel.

OPEC-Basket, Gasölpreis, €uro/Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:  58,8 $/b  (Vortag 58,2)

• Gasöl (Vorprodukt):  515 €/t  (Vortag 519)

• Dollar/€uro:  1,107 $/€  (Vortag 1,112)  Chart

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Wie erwartet war der Anstieg der Rohölpreise nur von kurzer Dauer. Die aktuelle Marktlage spricht zurzeit eindeutig für Preisdruck, so dass es auch für Spekulanten zu riskant ist, auf steigende Notierungen zu wetten. Aufgrund der Währungsverluste des €uro kamen die Preisabschläge vom Rohölmarkt jedoch nur teilweise bei den heimischen Heizölpreisen an. So meldete der Heizölhandel am heutigen Donnerstag lediglich einen leichten Rückgang in Höhe von 0,2 Cent/Liter im rechnerischen Mittel.

Auch in den kommenden Tagen rechnen wir mit weiter sinkenden Heizölpreisen. Die Rohölpreise werden aufgrund des Zuwachses bei den US-Öllagern, den Verhandlungen um das iranische Atomprogramm und der erneut gestiegenen Förderleistung der OPEC weiter unter Druck stehen. Zudem zeigt sich der €uro am Devisenmarkt weiterhin recht stabil. Dennoch sollte man die Entwicklungen bei der aktuell recht volatilen Marktlage eng verfolgen, um schnell reagieren zu können, wenn sich eine Trendwende abzeichnet.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

Die neuen US-Lagerzahlen von Mittwochabend:
[Erhebung EIA/DoE - 01.07.2015 - in Mio. Barrel]

. Rohöl:465,4(+2,4) 20,9 % > Vorjahr
. Heizöl:135,8(+0,4) 11,7 % > Vorjahr
. Benzin:216,7(-1,8) 1,4 % > Vorjahr

Die neuen US-Ölbestandsdaten des DOE wiesen einen überraschenden Lageraufbau aus. Bereits im Vorfeld hatte das API einen Anstieg der US-Öllager um 2,5 Mio. Barrel verkündet. Dies hat das DOE zwar nicht in der Höhe, aber in der Tendenz bestätigt. Laut des US-Energieministeriums sind die Rohöllager um 2,4 Mio. Barrel gestiegen, die Produkteseite ging jedoch um 1,4 Mio. Barrel zurück. Insgesamt war somit ein Anstieg der US-Öllager um rund eine Million Barrel zu verzeichnen, was eine bärische Note mit sich brachte.

Geopolitische Einflüsse

Zwischen dem Iran und der 5+1 Verhandlungsgruppe soll ein bindendes Abkommen bis zum 07. Juli gefunden werden. Die beteiligten Verhandlungspartner zeigen sich weiterhin optimistisch, dass bis dahin eine Einigung erreicht wird. So hält sich der Iran an die zugesagte Reduzierung seiner Vorräte an angereichertem Uran und erlaubt der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA verschärfte Kontrollen seiner Atomanlagen.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Beim Thema Griechenland gibt es keine neuen Meldungen. Alle warten gespannt auf den Ausgang des am Sonntag anstehenden Referendums der Griechen. Die anderen europäischen Regierungen scheinen dem Spektakel entspannt entgegen zu blicken. Und auch an den Börsen ist nach der ersten offiziellen Zahlungsunfähigkeit eines Industrielandes kaum etwas von einem gravierenden Einschnitt zu merken. Am Devisenmarkt gab der €uro gestern zwar wieder nach, insgesamt halten sich dessen Kursbewegungen jedoch in einem normalen Rahmen. Es ist weiterhin der politische Wille zu erkennen, die EU zusammenzuhalten.

Der russische Ölkonzern Rosneft hat seine Ölförderungen im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal um gut zwei Prozent erhöht. Allerdings macht dem Unternehmen die aktuelle Überversorgung auf dem Weltölmarkt zu schaffen.

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Das Preisniveau für Heizöl ist abhängig von...

Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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