Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Dienstag, 16. September

Rohölpreise zogen an, €uro weiterhin stabil.
Heizölpreise um 0,3 ct/l gestiegen.

Situation am Ölmarkt

Nach dem überraschend deutlichen Preisrückgang von gestern, legten die Rohölnotierungen auf Dienstag erstmals wieder zu. Die Charttechnik unterstützte hierbei den Preisanstieg, da die jüngsten deutlichen Kursverluste der Leitsorten für Kaufsignale sorgten. Abgesehen von den automatisierten Käufen werden sich Anleger aber bis zur morgigen geldpolitischen Entscheidung der FED wohl noch mit Folgekäufen zurückhalten. Besonders die weltweit schwachen Konjunkturdaten und die damit einhergehende geringere Ölnachfrage verunsichert derzeit die Investoren.

Die europäische Leitsorte BRENT legte auf Dienstag um gut 1,4 $/b zu und stand somit am Morgen bei 98,0 Dollar je Barrel. Auch die US-Sorte WTI legte um 1,5 $/b zu und wurde am Morgen bei 92,8 Dollar je Barrel gehandelt.

Geopolitische Einflüsse

Ukraine-Konflikt: Vorigen Freitag sind die verschärften Sanktionen der EU gegen Russland in Kraft getreten. Russland kündigte im Gegenzug an, auf jede Sanktion mit einer Gegensanktion zu reagieren und will auch die geplante Truppenverstärkung der NATO in Osteuropa entsprechend erwidern. Da die Ukraine inzwischen von Europa aus mit Erdgas versorgt wird, droht nun ein neuer Gasstreit, indem Russland seine Erdgaslieferung an die EU einschränken könnte.

IS-Terror: Die USA schmieden eine internationale Allianz unter Führung der USA gegen den IS-Terror. Die US-Luftangriffe gegen die IS-Stellungen werden verstärkt. Auch Frankreich will sich beteiligen. Der Ölmacht Saudi Arabien soll eine Schlüsselrolle in der Stabilisierungsfrage in Nahost zufallen.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Nach den deutlichen Preisrückgängen der vergangenen Tage legten die Heizölpreise auf Dienstag leicht zu. Heizölhändler meldeten Preisaufschläge zumeist +0,3 Cent je Liter. Besonders die um fast eineinhalb Dollar je Barrel gekletterten Rohölnotierungen wirkten sich unterstützend auf die Heizölpreise aus.

Kurz vor Beginn der neuen Heizsaison befinden sich die Heizölpreise mit aktuell 79,2 Cent/Liter auf einem sehr attraktiven Preisniveau. Bei der aktuellen Marktlage kann das Erreichen eines neuen Jahrestiefstpreises zwar nicht ausgeschlossen werden, dennoch sehen wir aktuell einen ausgesprochen guten Zeitpunkt für die Heizölbestellung gegeben. Besonders schätzen wir das Risiko auf einen weiter nachgebenden €uro, nach der morgigen Sitzung der FED, sowie das Risiko für eine leichte Erholung der Rohölpreise höher ein als die Chancen auf sinkende Heizölpreise. Für eine individuelle Preisanfrage empfehlen wir Ihnen z.B. rechts den Preisrechner von tanke-günstig.

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US-Ölmarkt

Heute nach Börsenschluss werden die neuen US-Lagerdaten des API (American Petroleum Institut) erwartet. Im Markt wird ein Rückgang der amerikanischen Rohöl-Lagerbestände um ca. 1,5 Mio. Barrel erwartet.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

• OPEC-Basketpreis:  95,7 $/b  (Vortag 95,4 $/b)

• Kurs US-Dollar:   1,294 $/1€;  0,773 €/1$  Chart

• Gasöl (Vorprodukt):  643 €/t  (Vortag  641 €/t)

Laut dem letzten Monatsbericht der OPEC hat Saudi Arabien, das größte Mitglied der OPEC, seine Rohölproduktion im August drastisch gekürzt. Unter anderem weil die USA im August rund 0,4 Mio. Barrel/Tag weniger aus Saudi Arabien importierten, wurden die Produktion um diese Menge reduziert.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Aus den USA, der EU und auch aus China kamen zuletzt schwache Konjunkturdaten. Der €urokurs stabilisierte sich in den zurückliegenden Tagen gegen den US-Dollar auf niedrigem Niveau. Da der derzeitige Dollar-€uro-Wechselkurs nicht im Widerspruch zu den Zielen der EZB und der FED steht, ist mittelfristig auch keine Stützung des €urokurses zu erwarten.
Morgen berät die FED über die weitere Geldpolitik in den USA.

Russlands Wirtschaft steht am Rande der Rezession. Der Rubel ist auf sein Rekordtief abgesunken und nur noch 1/38 US-Dollar wert. Die Inflationsrate liegt bei 7,7 Prozent und ein Zinssatz von 8 Prozent bremst zudem die russische Wirtschaft ein. Auch der Energiekonzern Gazprom hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch von 41 Prozent hinnehmen müssen. Außerdem stammen rund 40 Prozent der russischen Staatseinnahmen aus dem Export von Rohöl. Hier belastet das aktuell sehr niedrige Preisniveau auf dem Ölweltmarkt ebenfalls die russischen Staatseinnahmen erheblich.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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