Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Mittwoch, 27. Mai

Rohölnotierungen gaben nach. €uro-Abgang verlor an Fahrt.
Heizölpreise um gut 0,8 Cent/Liter gesunken.

Situation am Ölmarkt

Am gestrigen Handelstag fielen die Preise für Rohöl deutlich zurück. Der Grund hierfür liegt im starken US-Dollar, der Ölkäufe in anderen Währunsgregionen hemmt. Verstärkt wurde der Preisrückgang zudem durch sich anschließende, automatisierte Abverkäufe. Daher gab die europäische Leitsorte BRENT mit 1,5 $/b recht kräftig nach und notierte am Mittwochmorgen bei 64,1 Dollar/Barrel. Die US-Hauptsorte WTI ging um knapp 1,3 $/b zurück und wurde am Morgen bei 58,6 Dollar/Barrel gehandelt.

Nach dem kräftigen Rückgang muss heute wieder mit einer Gegenbewegung gerechnet werden, welche im frühen Handel bereits eingesetzt hat. Trotz der stets als Reaktion auf Preisnachlässe eintretenden Preisanstiege ist in den letzten drei Wochen ein leichter Abwärtstrend bei den in Dollar gehandelten Ölnotierungen feststellbar (siehe Rohöl-Chart). Dieser machte sich im Euroraum jedoch nicht bemerkbar, da im gleichen Zeitraum ein deutlicher Kursverlust des €uro gegen den Dollar zu verzeichnen war.

OPEC-Basket, Gasölpreis, €uro/Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:  60,7 $/b  (Vortag 61,2 $/b)

• Gasöl (Vorprodukt):  538 €/t  (Vortag 550 €/t)

• Kurs US-Dollar:  1,091 $/€;  0,916 €/1$  Chart

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Nach dem gestrigen Anstieg meldetete der Heizölhandel heute deutliche Preisnachlässe. So sanken die Heizölpreise auf Mittwoch um rund 0,8 Cent/Liter im rechnerischen Mittel. Auch wenn heute wieder mit einem Anstieg der Rohölpreise als Reaktion auf den gestrigen Preisrutsch gerechnet werden muss, so sorgt der heutige Rückgang der Heizölpreise dafür, dass diese zumindest nicht nach oben ausbrechen und sich weiterhin in einem recht engen Band seitwärts bewegen. Der Einfluss vom Devisenmarkt hat sich etwas abgeschwächt. So konnte der €uro seine Talfahrt gestern zwar nicht beenden, aber der Abgang hat klar an Schwung verloren.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs bekräftigte nochmals ihre Prognose, dass die Rohölpreise im Verlauf des Sommers wieder auf 45 Dollar zurücksinken werden. Wir schließen uns dieser Experteneinschätzung nicht unbedingt an, wischen sie aber auch nicht vom Tisch. Da aber durchaus Chancen gegeben sind, dass die Ölpreise in Down-Richtung gehen, sollten Heizölverbraucher, die noch bis zum Herbst mit ihrem Vorrat hinkommen, abwarten und einem möglichen Preisrückgang eine Chance geben.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

Der Rückgang bei der Anzahl der aktiven Ölbohrtürme in den USA hat sich merklich verlangst, dennoch ist das Maximum der Rohölförderleistung in den USA inzwischen klar überschritten. Mitte Mai ist diese um 1,2 Prozent auf 9,3 Mio. Barrel zurückgesunken und wird im zweiten Halbjahr weiter rückläufig sein.
Die neuen Lagerbestandszahlen aus den USA werden in dieser Woche mit einem Tag Verspätung gemeldet.

Geopolitische Einflüsse

Die irakische Armee hat gestern eine neue Gegenoffensive gegen die radikale Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) begonnen. Ziel ist es, die nahe von Bagdad gelegene Stadt Ramadi wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Weiterhin sind die östlichen Landesteile Syriens wie auch die westlichen Teile des Irak unter IS-Kontrolle.
In Saudi-Arabien hat der IS vorige Woche einen Sprengstoffanschlag auf eine Moschee verübt und damit seine Aktivitäten auf den OPEC-Leader Saudi-Arabien ausgeweitet.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Griechenland kann die im Juni fälligen Raten aus eigener Kraft nicht zurückzahlen, denn das Geld ist ohne weitere Kredite einfach nicht vorhanden. So muss Athen immer neue Schulden machen um alte zu tilgen. Dies ist nichts Neues, aber die bisherigen Geldgeber wollen nur noch gegen Zugeständnisse weiteres Geld zur Verfügung stellen. Insgesamt könnten ESM und IWF gut 7 Milliarden €uro an Greichenland auszahlen, aber nur wenn Athen belastbare Reformpläne vorlegt. Die Zeit wird knapp und eine grundsätzliche Einigung ist, trotz ständiger Beteuerung aller Seiten, nicht in Sicht.

Positive Zahlen vom US-Arbeitsmarkt sorgten beim US-Dollar für ein solides Aufwertungsszenario, dass auch den €urokurs heruntergedrückt hat.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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