Heizölpreise - Heizöl Preisentwicklung u. Tendenz

Heizöl Preisvergleich, Infos u. Kommentare, aktuelle Entwicklung u. Prognose:

Preisbezug des Heizöl Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Heizöl Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisveränderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken von den Ölhäfen zu den Ölraffinerien bedingt, wie auch durch die km Entfernungen des Heizölhändlers zur Raffinerie oder zu den regionalen Zwischenlagern.

Preisveränderungen am Heizölmarkt vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße und mit gleicher Tendenz. Die Preisbasis ist das Heizöl extra-leicht, schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der 'Standard' Qualität oder mit Additiven als 'Premium' Qualität anbieten.
Unser Chart 'Heizölpreise' weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland bei der Bestellmenge von 3000L Heizöl aus. Die Aktualisierung der Heizöl-Preiskurve erfolgt werktäglich am Morgen. Alle 24 h aktualisieren wir den Marktkommentar und geben eine Prognose zur weiteren Preisentwicklung und Tendenz.

TECSON selbst ist kein Heizöl Händler. Daher sind unsere News u. Kommentare zur Heizöl Preisentwicklung objektiv, weil unabhängig. Wir analysieren werktäglich die Marktsituation, beobachten Preistrend und Preistendenz. Wir bewerten die aktuellen Meldungen am Ölmarkt und geben eine Prognose zur Preisentwicklung. Auf Basis dieser Ölmarktinfos geben wir zudem Empfehlung zum Tanken oder zum Abwarten. Der Preisvergleich beim Heizölkauf ist wichtig. Dazu gibt TECSON einen aktuellen Heizöl Referenzpreis an. Die Beobachtung des Preisverlaufs über die Monate und der 'Heizöl Preisvergleich' sind der Schlüssel für einen günstigen Zeitpunkt bezüglich Ihrer Heizölbestellung.

Rechts im Preis-Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Bundesweiter Durchschnittspreis für 3000 Liter Heizöl schwefelarm, bei Anlieferung im Nahbereich, inkl. MwSt.
Süd-Nord-Preisgefälle
: Heizölpreise im Süden bis zu 2 ct/l höher, im Norden bis zu 2 ct/l günstiger.

Montag, 5. Dez.

Rohölpreise nach dem OPEC-Quotenbeschluss um 15% geklettert.
Heizölpreise über das Oktoberhoch angestiegen.

Situation am Ölmarkt, News

Die Woche der OPEC-Konferenz mit dem Quotenbeschluss liegt hinter uns. Das Ölkartell will mit Januarbeginn den Ölausstoß um tägliche 1,2 Mio. Barrel reduzieren. Im Dezember wird der Kürzungsbeitrag der Non-OPEC-Exportländer verhandelt. Dadurch sollen bis zu 600.000 Barrel/T zusätzlich vom Markt genommen werden.
In den letzten 4 Handelstagen sind die Ölpreise um 15% geklettert. Damit scheint nun die Up-Dynamik raus zu sein. Die Marktbeobachter bleiben bislang recht skeptisch in ihren Bewertungen. Die Analysten von Goldman Sachs rechnen bis Mitte 2017 mit Ölpreisen von rund 55 Dollar/Barrel. Bei diesem Preisniveau können u.a. die Schieferölförderer in den USA profitabel arbeiten, sodass die USA ihre Eigenversorgung steigern und dann weniger Öl vom Weltmarkt abnehmen.

Im Wochenschluss wurden die höchsten Ölnotierungen seit 16 Monaten erreicht. Im frühen Montagshandel gaben die Rohölnotierungen etwas nach. BRENT Rohöl eröffnete die neue Woche um 0,4 Dollar niedriger bei 54,1 USD/Barrel. Die amerikanische Leitsorte WTI Crude gab um 0,5 Dollar auf 51,2 USD/B nach.  Die für die Heizölpreise wichtigen Gasölnotierungen zogen gegen Freitagmorgen um 4 Dollar auf 478 USD/Tonne an. Der übers Wochenende gekletterte Dollarkurs führte für die europäischen Käufer zu einem Preisanstieg von 8 €uro auf 452 EUR je Tonne Gasöl.

Aktuelle Heizölpreise / Preisprognose

Die Heizölpreise haben ihr 12-monatiges Preishoch erreicht. Auf heutigen Montag sind die Heizölpreise um weitere 0,5 Cent auf 58,3 Cent/Liter Heizöl geklettert. Der Heizölhandel verzeichnete vorige Woche einen selten gesehenen Bestellboom, nachdem der OPEC-Deal am Mittwoch verkündet worden war. Mit dem inzwischen erfolgten Preisanstieg erscheinen die Heizölpreise nun nicht mehr attraktiv. Dass die Ölpreise noch weiter durchstarten ist weniger wahrscheinlich. eher mag es zu einer Gegenreaktion und einem Einschwingen kommen. Deshalb raten wir, jetzt mit dem Heizölkauf abzuwarten.

Ausblick:
In den Vorjahren 2012, 2015 u. 2016 gab es in den Monaten Januar und Februar jeweils Phasen mit Preisrückfall. Darauf würden wir in 2017 nicht unbedingt setzen. Allerdings könnte das durchaus eintreten, wenn opec-intern die Gräben wieder aufbrechen oder wenn die Non-OPEC Länder bei der Drosselung doch nicht mitziehen. Der Ölmarkt ist bekannt dafür, dass Unerwartetes eintritt.  Die Entwicklung der Lagerzahlen und der Ölfördermengen wird künftig sehr kritisch beleuchtet werden. Vielleicht erleben die Fracking Ölfirmen in den USA mit höheren Ölpreisen einen zweiten Boom und die US-Öllager steigen sogar weiter an. In dem Fall würde Spekulationsernüchterung eintreten. Die kommenden Monate werden interessant.

US-Ölmarkt

In den USA hat sich die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen (Oil Rig Count) in der zurückliegen Woche um +3 auf nunmehr 477 Oil Rigs weiter erhöht. In der entsprechenden Woche des Vorjahres war die Anzahl mit 545 Ölbohranlagen um 12,5% höher. In Kanada ist die Zahl der Oil Rigs um +6 auf 100 Bohranlagen angestiegen. Der OPEC-Drosselungsbeschluss dürfte der nordamerikanischen Ölförderindustrie kräftige Investmentimpulse geben. Zum Jahresende erwarten wir einen sich beschleunigenden Zuwachs beim Rig Count.

OPEC-Basketpreis, Gasölpreis, Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:  50,5 $/b (Veränd. +1,1 $)

• Gasöl(Vorprodukt): 452 €/t (Veränderung +8 €)

• Dollar/€uro: 1,057 $/€ (Vortag 1,067) Chart

Im November haben die 14 OPEC Länder ihren täglichen Ölausstoß um 230.000 Barrel auf 33,83 Mio. Barrel nochmals gesteigert, so die jüngsten Zahlen der unabhängigen IEA (Paris).

Weltwirtschaft u. Finanzmärkte

Die US-Notenbank bereitet offenbar die lange avisierte Leitzinsanhebung vor. FED-Chefin Yellen scheint zu diesem Schritt bereit zu sein und präsentierte einen robusten Bericht. Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich in sehr solider Verfassung. Damit steuert die FED auf eine Zinserhöhung zur Verkündung am 13./14. Dezember zu. Die Finanzmärkte rechnen schon fest damit und haben diesen überfälligen Schritt bereits massiv in den Dollarkurs eingepreist.

In China ist der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistung mit 53,1 Punkten gemeldet worden. Die Prognose lag bei 52,7 und der Vormonatswert bei 52,4 Punkten.

Top-Themen am Ölmarkt:

Analyse Ölmarkt, Preisentwicklung, Prognose u. Kommentare

 
Preisfaktor OPEC-Beschluss

 


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