Infos Heizölpreise

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Donnerstag, 30.Juli

Der Trend wackelt. Guter Kaufzeitpunkt für Heizöl.
Bestellboom. Händlertelefone heißgelaufen.

Situation am Ölmarkt

Die Nachrichtenlage am Ölmarkt hat sich in der Wochenmitte gedreht. Zu den 'bullischen' Meldungen zählten die wöchentlichen US-Lagerdaten, die einen Bestandsrückgang ausgewiesen. Zudem kam die Aussage aus Saudi-Arabien, dass der beherrschende OPEC-Leader seine übersteigerte Ölproduktion ab September etwas reduzieren wird. Es wurde ein Rückgang um 200.000 bis 300.000 Barrel/d genannt. Dann würden die Saudis bis zum Jahresende mit rund 10,3 Mio. Barrel/Tag weiterproduzieren. Diese Verringerung dürfte die Ölpreise etwas stützen und wirkt aktuell leicht verteuernd. Auf Donnerstag konnten die Rohölpreise etwas zulegen. Die BRENT-Notierung verbesserte sich um 0,5 Dollar auf 53,6 Dollar/Barrel. Die US-Sorte WTI kletterte sogar um 1,0 Dollar und wurde am Donnerstagmorgen bei 48,8 $/b gehandelt. Der US-Dollar konnte zulegen.

In den USA hat die Notenbank Fed die Konjunkturentwicklung positiv dargestellt. Wirtschaft und Arbeitsmarkt zeigen Stärke, hieß es. Die Leitzinsen wurden unverändert bei 0 bis 0,25 % belassen. Die US-Zinserhöhung könnte im September erfolgen.

Der Ölkonzern Shell hat angekündigt, in diesem Jahr 6.500 Arbeitsplätze abzubauen und seine Investitionen um 7 Milliarden Dollar zu verringern.

OPEC-Basketpreis, Gasölpreis, Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:  50,8 $/b  (Vortag 50,5)

• Gasöl (Vorprodukt):  451 €/t  (Vortag 445)

• Dollar/€uro:  1,097 $/€  (Vortag 1,105)  Chart

Aktuelle Heizölpreise / Preisprognose

Der laufende Preisrückgang beim Heizöl ist dieser Tage ins Stocken geraten. Gleich mehrere Ölmarktmeldungen stützten die Rohölnotierungen, so dass die Heizölpreise auf heutigen Donnerstag leicht zulegen konnten. Heizölhändler meldeten zumeist leichte Preisveränderungen von 0 bis +0,5 Cent/Liter. Im rechnerischen Mittel konnten wir +0,3 ct/l feststellen und damit einen aktuellen Durchschnittspreis von 58,0 Cent der Liter Heizöl. Die Vorgaben dafür kamen von den gestern kletterten Rohölpreisen und Gasölpreisen, sowie dem etwas zulegenden Dollarkurs.

Ein guter Kaufzeitpunkt für Heizöl! Die Heizölpreise haben einen schönen Abgang hingelegt und haben das niedrige Preisniveau von Beginn Februar wieder erreicht. Dieser Tage steht nun der Down-Trend möglicherweise am Scheideweg. Weitere Preismöglichkeiten nach unten sind gegeben, aber die Ölmarktstimmung könnte auch nach oben drehen, sollten Spekulanten nun in großem Stil bei Öltiefstpreisen einsteigen. Einiges spricht dafür, dass in dieser Woche die preisliche Talsohle erreicht ist. In dem Fall hätten wir jetzt den besten Kaufzeitpunkt. Die Heizölhändler meldeten uns heute einen massiven Bestellboom.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

Die neuen US-Lagerzahlen von Mittwochabend:
[Erhebung EIA/DoE - 29.07.2015 - in Mio. Barrel]

. Rohöl:459,7(-4,2) 25,1 % > Vorjahr
. Heizöl:144,1(+2,6) 13,7 % > Vorjahr
. Benzin:215,9(-0,4)   1,1 % < Vorjahr

Die neuen offiziellen US-Ölbestandsdaten des DOE korrigierten die im Vorfeld vom API genannten Zahlen recht deutlich. Die Rohöllager erfuhren deutlichen Abbau um 4,3 Millionen Barrel, während die Produkteseite (Heizöl + Diesel + Benzin) sich um 2,2 Millionen Barrel verringerte. Dieses ist 'bullisch' zu werten, wobei die US-Raffinerien mit hoher Durchsatzleistung fahren. Dem gemeldeten Lagerrückgang kann aber entgegen gehalten werden, dass die zwischengelagerten Rohölmengen in den USA unverändert um 25 Prozent höher sind als vor einem Jahr. Die Anzahl der aktiven Ölbohrtürme in den USA hatte sich in der Vorwoche erstmals wieder klar erhöht.

Geopolitische Einflüsse

Die Türkei greift seit einer Woche mit Kampflugzeugen IS-Stellungen in Nordsyrien erfolgreich an, bombardiert parallel aber auch PKK-Lager der Kurden. Trotz internationaler Appelle, die Erdogan zur Mäßigung aufrufen, geht Ankara derzeit konsequent gegen politische Widersacher vor. Viele Kurden wurden inhaftiert.

Weltwirtschaft u. Finanzmärkte

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar Boden zurückgewinnen und hat den €urokurs wieder unter die Marke von 1,10 Dollar/€ gedrückt. Dies wirkt für europäische Ölkäufe verteuernd.

Konjunkturell belastet China weiterhin. Zwar wird für Westeuropa eine konjunkturelle Verbesserung im zweiten Halbjahr erwartet, aber das verlangsamte Wirtschaftswachstum in China wird stärkere Auswirkung auf die Weltwirtschaft haben.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

Weltmarkt:

  • Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  • Zunehmende Nachfrage kommt aus Indien.

Inland:
Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben...

  • Die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  • Der Bevorratungsstand in den Verbrauchertanks.
  • Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  • Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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