Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Dienstag,  2. Sept.

BRENT-Rohöl einen halben Dollar leichter.
Heizölpreise auf Dienstag ohne nennenswerte Preisveränderung.

Situation am Ölmarkt

Am heutigen Dienstag eröffnete die Rohöl-Leitsorte BRENT knapp einen halben Dollar niedriger. Die US-Hauptsorte WTI notierte im frühen Handel zunächst unverändert. Am Devisenmarkt zeigt sich fortgesetzt der US-Dollar stark und der €uro schwach, was die Rohölnachfrage aus der Eurozone dämpft. Im August haben die OPEC-Länder ihre Ölfördermengen um 0,9 Mio. Barrel auf nunmehr 31 Mio. Barrel pro Tag erhöht.
Die Intervention Russlands in der Ost-Ukraine hat mittlerweile doch zu gewissen Risikoaufschläge am Ölmarkt geführt. Die Kernfrage dabei ist, ob die angekündigten Sanktionsverschärfungen gegen Moskau dann in Umkehrfolge letztlich auch Negativauswirkungen auf die Öl- und Erdgaslieferungen nach Europa haben werden.

Die Rohöl-Leitsorten wurden am frühen Vormittag bei folgenden Notierungen gehandelt:
BRENT bei 102,8 Dollar/b, WTI bei 95,8 Dollar/b.

Geopolitische Einflüsse

In der Ost-Ukraine konnten die Separatisten mit russischer Unterstützung umkämpfte Gebiete unter ihre Kontrolle bringen. Es herrscht Krieg und es ist die nächste Eskalationsstufe erreicht. Es steht zu befürchten, dass es Putins Ziel ist, die südlichen und östlichen Gebiete der Ukraine abzuspalten, so Medienkommentare. Nach dem Krisentreffen in Brüssel kündigte der Westen an, die Sanktionen gegen Russland nochmals drastisch zu verschärfen. Auch wird die NATO ihre Präsenz in den osteuropäischen Ländern verstärken, so Nato-Chef Rasmussen.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Zwar meldeten die Heizölhändler von Montag auf Dienstag keine nennenswerte Verteuerung der Heizölpreise, dennoch ist der seit Mitte August laufende preisliche Aufwärtstrend charttechnisch als intakt zu bezeichnen.

Mittlerweile haben die Heizölpreise den bisherigen 2014er-Mittelpreis wieder knapp überklettert. Dennoch ist nicht von einer Bestellung zu diesem Zeitpunkt abzuraten - in jedem Fall wäre es kein schlechter Kauf. Ende August verzeichnete der Heizölhandel eine sehr rege Nachfrage, die sich Anfang September nun wieder normalisiert. Die neue Heizperiode 2014/2015 rückt näher. Nutzen Sie auch den "Bestellmengen-Rechner" von Tecson für Ihre weitsichtige Bestellplanung.

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US-Ölmarkt

Die nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft sorgt für eine wachsende Ölnachfrage in den USA. Diese wird jedoch durch die steigende Eigenförderung durch den 'Fracking Boom' mehr als gedeckt, so dass die Ölnachfrage der USA auf dem Ölweltmarkt sogar rückläufig ist.

Aufgrund des 'Labor Day' Feiertags werden die wöchentlichen Öllagerdaten vom DOE erst Donnerstagabend verfügbar sein.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

• OPEC-Basketpreis: 100,8 $/b  (Vortag 100,0 $/b)

• Kurs US-Dollar:   1,312 $/1€;  0,762 €/1$  Chart

• Gasöl (Vorprodukt):  661 €/t  (Vortag  664 €/t)

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Die Wirtschaftsaufschwung in den USA wird mittelfristig das Zinsniveau in den USA aus dem Keller holen und damit auch wieder verstärkt Anleger locken. Demgegenüber kommt die Eurozone nicht in Tritt. Nach Einschätzung von Goldman Sachs wird dadurch der US-Dollar nachhaltig zulegen und der €uro schwächer werden.

Fortgesetzt schwächelt die Wirtschaft in der Eurozone, hier zeigen Frankreich und Italien eine schwache Entwicklung. Auch macht die schlechte Inflationsrate in der EU Sorgen. An den Finanzmärkten wird aktuell über weitere geldpolitische Maßnahmen der EZB spekuliert. Der Abgang des €urokurses dürfte weitergehen.

Neuerlich enttäuschende Konjunkturdaten aus China, der zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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