Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Mittwoch, 22. Oktober

Rohölpreise gestiegen, €uro gab deutlich nach.
Heizölpreise legten um 0,9 ct/l zu.

Situation am Ölmarkt

Auch gestern gab es erneut wenige marktbeeinflussende Meldungen. Durch technische Faktoren getrieben konnten die Rohölnotierungen dennoch zulegen. Die europäische Leitsorte BRENT kletterte auf Mittwoch um einen Dollar und notierte am Morgen bei 86,4 Dollar je Barrel. Die US-Sorte WTI zeigte sich mit einem Rückgang von 0,1 $/b kaum verändert und wurde am Morgen bei 82,7 $/b gehandelt.

Heute könnten die Rohölpreise wieder sinken. Die Fundamentaldaten zeigen weiterhin einen sehr gut versorgten Ölweltmarkt und die Konjunkturdaten aus den USA, aus China und der EU fielen im Ganzen nicht sehr positiv aus. Sollten die heute Abend zur Veröffentlichung anstehenden US-Öllagerdaten des DOE den von Analysten erwarteten Lageraufbau zeigen, so würde dies dem Markt wieder bärischen Impuls bringen.

Geopolitische Einflüsse

Die geopolitischen Themen sind derzeit ohne wesentlichen Preiseinfluss. Der IS-Terror in Nahost wird noch für sehr lange Zeit anhalten.
Russland und Kiew haben sich beim Gaslieferstreit angenähert. Über den Winter will Russland der Ukraine Erdgas zu günstigeren Preisen als bisher liefern.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Auf den heutigen Mittwoch legten die Heizölpreise wieder recht deutlich zu. Heizölhändler meldeten Preisaufschläge von im Mittel 0,9 Cent je Liter Heizöl. Der Grund für den Anstieg kam zu gleichen Teilen vom Rohöl- und vom Devisenmarkt. Denn neben dem Anstieg der Rohölpreise, sank der in den letzten Wochen solider notierende €uro gestern um 0,8 Prozentpunkte zurück und verstärkte so den Anstieg der Heizölpreise deutlich.

Das Risiko, auf sinkende Heizölpreise zu setzen, hat sich etwas erhöht. Entsprechend hat auch die Nachfrage der Verbraucher in den zurückliegenden Tagen kräftig angezogen. Mit aktuell 74,1 ct/l liegen die Heizölpreise zwischen 14 und 26 Prozent niedriger als an den gleichen Tagen in den drei Jahren zuvor. Wer nun Heizöl bestellt, der macht dies somit zu einem der besten Kaufmomente der vergangenen vier Jahre. Allerdings ist auch eine Wiederaufnahme des im September begonnenen Down-Trends möglich, da sich die Situation der Überversorgung des Ölweltmarktes bislang noch nicht geändert hat.

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US-Ölmarkt

Gestern nach Börsenschluss wurden die neuen US-Öllagerdaten des API veröffentlicht. Wie erwartet stiegen die Rohöllager an und die Lager für Benzin gingen zurück. In Summe hoben sich die Bestandsveränderungen auf. Heute Abend folgen die offiziellen Daten des DOE (Department of Energy).

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

• OPEC-Basketpreis:  82,1 $/b  (Vortag 82,4 $/b)

Kurs US-Dollar:   1,273 $/1€;  0,785 €/1$  Chart

Gasöl (Vorprodukt):  583 €/t  (Vortag  573 €/t)

Die OPEC hat im September mit 30,5 Mio. Barrel pro Tag die höchste Ölförderleistung seit einem Jahr erreicht. Saudi Arabien und Kuwait planen, vor der erst Ende November anstehenden OPEC-Konferenz, wohl keine Reduzierung ihrer Ölfördermengen.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

In den USA zeigt sich die Konjunktur etwas belebter als im Euroraum, dennoch lösen auch die jüngsten US-Wirtschaftszahlen keine Freudensprünge aus. So konnte der €uro gegen den Dollar in den vergangenen Tagen stetig im Kurs zulegen. Dieser Anstieg fand gestern jedoch ein Ende, als die EZB weitere Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft und Börsen durch Käufe von Unternehmenskrediten ankündigte. Aufgrund der damit verbundenen Risiken gab die europäische Gemeinschaftswährung deutlich nach.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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