Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Freitag, 21. November

Rohölpreise stiegen deutlich an, OPEC-Meeting weiter im Fokus.
Heizölpreise legten auf Freitag um 0,2 ct/l zu.

Situation am Ölmarkt

Trotz eher schwacher globaler Konjunkturdaten, fanden die Rohölnotierungen gestern recht deutliche Unterstützung. Als Grund wurde unter anderem eine technische Gegenbewegung zum vorherigen Preisverfall genannt. Über die Woche gesehen bewegten sich die Rohölnotierungen allerdings eher in Seitwärtsbewegung. Vor dem OPEC-Meeting nächste Woche könnte eine gewisse Preiserholung der Rohölwerte noch getestet werden. BRENT legte auf Freitag um 1,5 $/b zu und notierte am Morgen bei 79,7 Dollar je Barrel. WTI kletterte um 1,9 $/b und wurde am Morgen bei 76,4 Dollar je Barrel gehandelt.

Weiterhin wartet der Ölmarkt mit Spannung auf die in der kommenden Woche anstehende OPEC-Konferenz in Wien. Bei der aktuellen Marktlage können einzig von dort die gewichtigen Impulse kommen, die den laufenden Preisverfall von Rohöl zu stoppen vermögen. Zurzeit sieht es zwar nicht nach einer Kürzung der OPEC-Fördermengen aus. Allerdings wächst der Druck auf die OPEC und es mehren sich Stimmen aus Wirtschaft und Politik, die eine Förderkürzung für angebracht halten. Daher kann eine überraschende Kürzung der OPEC-Fördermengen auch nicht ausgeschlossen werden.

Geopolitische Einflüsse

Die geopolitischen Themen sind derzeit ohne wesentlichen Preiseinfluss. Die Kampfaktionen der IS und der Konflikt um die Ostukraine bleiben Dauerthema.

IRAN: Im dem seit Jahren andauernden Atomkonflikt mit Teheran soll es nunmehr zu Schlussverhandlungen kommen. Dazu finden am Wochenende in Wien Gespräche mit westlichen Außenministern statt. Im Falle der Streitbeilegung würden die Sanktionen gegen Teheran zurückgenommen, wodurch der Iran dann auch wieder mehr Öl auf dem Weltmarkt vertreiben kann - Wobei das Ölangebot bereits gesättigt ist.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Auf Freitag meldeten Heizölhändler zum Teil Preisrückgänge und zum Teil auch Preisanstiege. In Summe stiegen die Heizölpreise heute leicht an. So ergaben sich rechnerisch gemittelt heute Preisaufschläge von etwa 0,2 ct/l, so dass der durchschnittliche Heizölpreis aktuell bei 70,9 Cent je Liter liegt. Der Anstieg hätte deutlicher ausfallen können, wenn der gestrige Preisanstieg am Rohölmarkt in voller Höhe an die Verbraucher weitergegeben worden wären. Viele Heizölhändler warten jedoch ab, ob die höheren Rohölnotierungen im Wochenausklang Bestätigung finden.

Für Heizölkunden ergeben sich zwei Möglichkeiten der künftigen Preisentwicklung: A) Der Fall, dass die OPEC in den Preiskampf mit der US-Ölförderung einsteigt und diese inprofitabel zu machen versucht. Dann würde Heizöl künftig noch billiger werden und man sollte mit einer Bestellung abwarten. Oder B) Wenn die OPEC sich doch zu nachhaltigen Förderkürzungen durchringt, dann wäre es sicherlich klug, die aktuellen Schnäppchenpreise mitzunehmen und sich mit einer satten Bestellmenge einzudecken. Die kommende Woche wird spannend und richtungsweisend.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

In den USA ist es im Gebiet östlich der 'Großen Seen' zu einem frühen und kräftigen Wintereinbruch gekommen. Es soll noch mehr Schnee geben. Die Heizölnachfrage in dieser Schlüsselregion dürfte frühzeitig anziehen.

Die wöchentlichen DOE-Lagerzahlen zum US-Ölmarkt wiesen in Summe einen Lageraufbau um 1,5 Mio. Barrel aus. Für Rohöl ergab sich ein Zuwachs von 2,6 Mio. Barrel. Auf der Produkteseite verzeichneten Heizöl+Diesel Bestandsrückgang, Benzin erfuhr Lagerzuwachs.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

OPEC-Basketpreis:  74,0 $/b  (Vortag 74,1 $/b)

• Kurs US-Dollar:  1,254 $/1€;  0,797 €/1$  Chart

Gasöl (Vorprodukt):  560 €/t  (Vortag 553 €/t)

Experten der OPEC rechnen in Zukunft mit einer schwächeren Ölnachfrage und einem Anstieg der Fördermengen außerhalb der OPEC. Dennoch wird die OPEC am kommenden Donnerstag über eine Förderkürzung debattieren müssen, da die Rohölpreise in den letzten fünf Monaten um gut 30% gesunken sind.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

In den USA fielen die Konjunkturdaten in dieser Woche gemischt aus, aus China kamen eher schwachen Konjunkturdaten und auch im Euroraum überzeugten die letzten Wirtschaftsdaten nicht nachhaltig.

Die EZB erwägt weitergehende geldpolitische Maßnahmen zur Stimulation der EU-Wirtschaft. Aktuell stützt der gegen den Dollar um rund 10% abgewertete €urokurs die Wirtschaft, da die Exporte in die USA und China angekurbelt werden. In Dollar gehandelte Energieimporte verteuern sich hingegen im Euroraum. Auch wenn die Tendenz weiter fallend ist, so wird der €uro wohl nicht ins Bodenlose fallen. Analysten rechnen mit einem Eingreifen der FED bei einer Kurs-Schmerzgrenze von 1,20 Dollar/€uro.

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Das Preisniveau für Heizöl ist abhängig von...

Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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