Der  e-litroÖltankanzeiger zur
einfachen Nachrüstung / Montage
.

Tankspion classic
 
Nachrüst-Tankuhr
f. ältere Öltanks
aus Kunststoff


 

Infos Heizölpreise

Preisbezug des Charts

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem von uns für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Im Vergleich sind die Preise für Heizöl typischerweise im Süden und Südosten um einige Cent pro Liter höher als im Norden und Nordwesten. Dies ist durch die Transportwege bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich.
TECSON ist kein Heizölhändler/Heizöllieferant und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum errechnet und eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chartbereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Bereich der im Vergleich günstigen Heizölpreise (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Donnerstag, 24. April

Heizölpreise um weitere 0,2 ct/l gesunken.
US-Rohöllager auf 80-Jahres-Hoch.

Situation am Ölmarkt

Trotz des fortgesetzten Rohöl-Lageraufbaus in den USA auf einen historischen Höchststand der letzten 80 Jahre, legte die US-Leitsorte WTI auf Donnerstag um 2,2 Dollar/b zu. Eventuell wurde bei dem gestrigen Preisrückgang von WTI auf einen noch deutlicheren Lageraufbau spekuliert, so dass WTI am Donnerstagmorgen wieder auf 103,8 $/b anstieg. Die europäische Leitsorte BRENT verteuerte sich hingegen lediglich um 0,1 Dollar/b und notierte am Morgen bei 109,4 $/b. Weiterhin sorgt der Ukraine-Konflikt für erhöhte Risikoaufschläge.

Neben den US-Rohöllagern befinden sich auch die chinesischen Rohöllager auf einem Höchststand seit 2010. Wenn die zwei größten Volkswirtschaften der Welt überquellende Lager aufweisen, spricht dies für eine gesättigte Versorgungslage auf dem Weltölmarkt.

Geopolitische Einflüsse

Das ukrainische Militär hat nach Ostern die Einsätze gegen die separatistischen Gruppen in den ostukrainischen Städten wieder aufgenommen. US-Außenminister Kerry droht Russland mit einer weiteren Isolierung und weiterer Verschärfung der Sanktionen. Moskau will seine 'russischen Mitbürger' in der Ukraine schützen.
Der Ukraine-Konflikt bleibt ein Pulverfass. Das Säbelrasseln und die Rhetorik zwischen Moskau und Washington haben dieser Tage an Schärfe zugenommen.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Trotz leicht gestiegenen Rohölwerten und einem etwas schwächeren €uro gaben die Heizölpreise auch auf Donnerstag leicht nach. Die geringe hiesige Nachfrage übt Druck auf die Heizölpreise aus. So meldeten Händler heute Preisabschläge von durchschnittlich 0,2 Cent je Liter Heizöl. Damit liegt das aktuelle Preisniveau fast punktgenau auf dem bisherigen 2014er Durchschnittspreis von 80,9 ct/l (siehe Chart).

Der Konflikt des Westens mit Russland hält die BRENT-Notierungen weiterhin höher als sie sein müssten, so dass je nach politischer Entwicklung ein erhebliches Veränderungspotential in beide Preisrichtungen besteht.

US-Ölmarkt

Die neuen US-Lagerzahlen von Mittw. 17 Uhr:
[Erhebung EIA/DoE; Stand 23.04.2014; in Mio. Barrel]

 Rohöl:  397,7    (+3,5)     2,3 %  über Vorjahr
 Heizöl+DK: 112,5 (+0,6)  2,4 %  unter Vorjahr
 Benzin: 210,0 (-0,3)  3,6 %  unter Vorjahr

Die neuen offiziellen DOE-Lagerzahlen des US-Energieministeriums deckten sich nicht mit den API-Zahlen von Dienstagabend. So weist das DOE für Rohöl weitergehenden Lageraufbau aus, nämlich +3,5 Mio. Barrel gegen Vorwoche. Die Produkteseite zeigte nur geringe Veränderungen. In Summe sind die DOE-Zahlen bärisch zu werten.

OPEC-Basketpreis, Dollarkurs, Gasölpreis

. OPEC-Basket:          105,0 $/b (Vortag 105,2 $/b)
. Kurs des US-Dollar:  1,381 $/1€;  0,724 €/1$  Chart
. Gasöl (Vorprodukt):  665 €/t  (Vortag  666 €/t)

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Gestern wurden zahlreiche neue Konjunkturdaten für den Euroraum und die USA bekannt gegeben. In Summe fielen die Wirtschaftszahlen hierbei für die EU besser aus als die Angaben für die USA. Der US-Immobilienmarkt erfuhr einen Einbruch.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus China fielen erneut schwach aus. Der HSBC- Einkaufsmanagerindex für die Industrie liegt mit 48,3 Punkten seit Jahresbeginn unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Durch die neu geschafften Richtlinien der Kreditvergabe, besteht zudem die Gefahr auf ein schnelles Ende des kreditfinanzierte Investitionsbooms, wodurch Experten zunehmend Wachstumsrisiken für die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft sehen.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge.
Die Tagesnotierungen auf dem Ölmarkt in Rotterdam sind in erster Linie für die Mineralölpreise in Deutschland maßgeblich. Aber auch die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche.

 
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