Heizölpreise - Infos täglich aktuell

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Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Heizöl Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisveränderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken des Öls von den Ölhäfen zu den Ölraffinerien bedingt, wie auch durch die km Entfernungen des Heizölhändlers zur Raffinerie.

Preisveränderungen am Heizölmarkt vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der 'Standard' Qualität oder mit Additiven als 'Premium' Qualität anbieten.
Unser Chart 'Heizölpreise' weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland bei der Bestellmenge von 3000L Heizöl aus. Die Aktualisierung der Heizöl-Preiskurve erfolgt werktäglich morgens.

TECSON selbst ist kein Heizölhändler. Daher sind unsere Kommentare zur Heizöl Preisentwicklung objektiv, weil unabhängig. Wir analysieren jeden Morgen die Marktsituation, beobachten Preistrend und Preistendenz und bewerten die aktuellen Meldungen am Ölmarkt. Aus diesen Ölmarktinfo geben Empfehlung zum Tanken oder zum abwarten beim Heizölkauf.

Rechts im Preis-Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Bundesweiter Durchschnittspreis für 3000 Liter Heizöl schwefelarm, bei Anlieferung im Nahbereich, inkl. MwSt.

Montag, 25.Juli

'US Oil Rig Count' weiter gestiegen. Rohöl gesunken, aber Dollar teurer.
Daher Heizölpreise unverändert.

Situation am Ölmarkt

Im Handelsschluss der Vorwoche, wie auch am Montagmorgen zeigten sich die Ölpreise leichter. Die Ölnotierungen stehen unter Druck, da das Thema Überversorgung der Ölmärkte stärker als erwartet zurückkehrt. Die zuletzt preisoptimistischen Einschätzungen seitens der OPEC-Führung und der IEA, dass die Ölnachfrage sich den Produktionsmengen angleicht, treten offenbar nicht in dem Maße ein. Auffällig sind eine zurückhaltende Produktnachfrage in den USA und eine geringere Rohölnachfrage aus China. Zudem haben die Ölbohraktivitäten in den USA weiter zugenommen, sodass die Ölproduktion in den USA sich kaum noch weiter reduzieren wird. Die Öllager sind weltweit voll. Die Benzinlager in den USA sind um 12% voller als im langjährigen Durchschnitt. Ebenso melden die großen Ölhäfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, dass deren Tanklager in der Kapazität ausgeschöpft sind.

Auf Montag sind die Notierungen für BRENT Rohöl um 0,6 Dollar auf 45,6 USD/B weiter gesunken. Die WTI-Preise fielen um 0,5 Dollar auf 44,1 USD/Barrel. Der US-Dollar (Weltölwährung) ist weiter geklettert auf nunmehr 0,912 EUR/$. Der teurere Dollar dämpft die Kaufneigung und damit die Ölnotierungen, verteuert aber die Ölkäufe in €uro. Die Gasölnotierungen legten von 402 auf 404 Dollar/Tonne geringfügig zu. Währungsbereinigt ergab sich ein Preisanstieg von 4 €uro auf 368 EUR/Tonne.

Aktuelle Heizölpreise / Preisprognose

Auf heutigen Montag haben sich die Heizölpreise nicht verändert. Fast alle Heizölhändler meldeten die gleichen Lieferpreise wie am Freitagmorgen. Zwar gaben die Rohölpreise leicht nach, dafür verteuerte sich andererseits Gasöl aber um 4 EUR/Tonne. Wie am Freitag steht der Durchschnittpreis bei 48,3 Cent pro Liter Heizöl. Die kundenseitige Nachfrage zeigt sich aufgrund der in den letzten Wochen gesunkenen Heizölpreise ein wenig reger.

Die Markteinschätzung dreht. Der preisliche Down-Trend an den Ölbörsen ist absolut intakt und die Ölmarktmeldungen sind überwiegend 'bärisch'. Derzeit ist die Einschätzung der Ölbörsenhändler nicht von Preisoptimismus geprägt. Und das eröffnet weitere Preismöglichkeiten nach unten. Die Zahl von 40 Dollar pro Barrel taucht vorsichtig in den jüngsten Expertenmeinungen auf. Und das wären nochmals Preisabschläge von 10%, die denkbar sind. Ohne Zweifel sind die Heizölpreise aktuell günstig. Die weiteren Preisaussichten sind dennoch verbraucherfreundlich. Das Warterisiko erscheint eher niedrig, obgleich Ölmarktstimmungen sprunghaft drehen können. Im Montagsverlauf herrscht an den Ölbörsen weitergehender Preisdruck vor...

US-Ölmarkt

In den USA hat sich die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen (Oil Rig Count) in der zurückliegen Woche um weitere +14 auf nunmehr 371 Oil Rigs erhöht. Damit wurde das siebte Mal in 2 Monaten ein Wiederanstieg der US-Ölbohraktivitäten festgestellt. In der entsprechenden Woche des Vorjahres waren mit 659 Ölbohranlagen 44% mehr aktiv.
In Kanada zeigt sich ein entsprechender Wiederanstieg. Mit +4 ist die Zahl der kanadischen Oil Rigs auf 48 wieder angestiegen. Die nordamerikanischen Ölfirmen kommen mit den Barrel-Preisen von 45 Dollar inzwischen halbwegs zurecht.

OPEC-Basketpreis, Gasölpreis, Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:   41,7 $/b (Verändrung -1,2)

• Gasöl (Vorprodukt):  368 €/t (Veränderung +4)

• Dollar/€uro:  1,097 $/€  (Vortag 1,103)  Chart

Weltwirtschaft u. Finanzmärkte

Aus den USA wurde mit 52,9 Punkten ein starker Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes gemeldet, Die Erwartung hatte bei 51,6 Punkten gelegen.

Für die Eurozone blieb der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes mit 51,9 Punkten knapp unter der Erwartung von 52,3 Punkten.

In China hat die Wirtschaft weiterhin ausgeprägte Wachstumssorgen. Das Wirtschaftswachstum dürfte noch schwächer als im Vorjahr ausfallen. Um die Konjunktur zu stützen, versucht Peking den Binnenmarkt nachhaltiger anzukurbeln.

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