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Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chartbereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Bereich der im Vergleich für den Heizölkauf günstigen Preisphasen (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Montag  28. Juli

Im Wochenschluss war BRENT um 1 $ gestiegen, Montagseröffnung leichter.
Heizölpreise bezogen auf Freitag um 0,6 Cent/l geklettert.

Situation am Ölmarkt

Im der Schlussnotierung der Vorwoche erfuhr BRENT-Rohöl noch einen kräftigen Preisschub und war um plus 1 Dollar auf 108,3 $/b geklettert. Diese Aufschläge wurden in der heutigen Wocheneröffnung wieder etwas nach unten korrigiert. Am Montagmorgen wurde BRENT bei 108,0 $/b und die US-Leitsorte WTI bei 101,8 $/b gehandelt.
Derzeit haben mehrere Themen konkurrierenden Preiseinfluss. Preisunterstützend bleiben die Krisenherde Nahost und Ukraine, mit den Sanktionsverschärfungen gegen Russland. Zudem flammen in Libyen die Kämpfe wieder auf. Preisdämpfend wirken schwächere Konjunkturzahlen aus den USA.

Geopolitische Einflüsse

Im Gaza-Krieg war am Wochenende der Versuch einer Feuerpause gescheitert. Die UN fordert per Resolution nun einen sofortigen Waffenstillstand. Die USA üben Druck auf Israel aus.

Im Ukraine/Russland-Konflikt kommt es nicht zur Entspannung. Die EU verschärft mit sofortiger Wirkung nochmals die Sanktionen gegen Moskau. Weitere Wirtschafts- und Bankensanktionen werden vorbereitet.

Libyen: Die Kämpfe in der Hauptstadt Tripolis sind wieder eskaliert. In der Nähe des Flughafens ist ein Treibstoff-Großlager mit 5.000 Tonnen Benzin durch eine Rakete in Brand geraten. Der Ölkonzern warnt vor einer "Katastrophe für Mensch und Umwelt".

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Die Heizölpreise klettern. In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich ein Up-Trend etabliert. Auf heutigen Montag meldete der Heizölhandel gegen Freitag Preisaufschläge von rund 0,6 Cent der Liter Heizöl. Aktueller Preistreiber ist BRENT-Rohöl, befeuert von der Verschärfung im Ukrainekonflikt mit Russland und von den anderen Kriegsherden.

Eine Phase sehr attraktiver Preise liegt hinter uns. Inzwischen bewegen sich die Heizölpreise wieder oberhalb des bisherigen Durchschnittspreises für 2014 von 80,7 ct/l, siehe Chart-Funktion oben rechts. Gegen die Juli-Preise der Vorjahre ist Heizöl natürlich immer noch auf deutlich günstigerem Preisniveau, dennoch würden wir derzeit zum Abwarten raten. Die Auswirkungen der verschärften Sanktionen gegen Russland sind für die weitere Preisentwicklung besonders im Auge zu behalten. Dabei können die Sanktionsauswirkungen auch zu Preisdruck am Ölmarkt führen.

Ein innovativ neuer Service bei Tecson:

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US-Ölmarkt

Die DOE-Zahlen zu den US-Lagerbeständen zeigten für die Vorwoche starke Bestandsverschiebungen von der Rohölseite hin zur Ölprodukteseite. Der Grund dafür liegt in dem im Juli extrem hohen Leistungsdurchsatz der US-Raffinerien. Dabei erfuhren die Rohölbestände 4 Mio. Barrel an Lagerabbau, während aber für Heizöl, Diesel und Benzin in Summe ein Lagerzuwachs von 5 Mio. gemeldet wurde.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

. OPEC-Basketpreis:   105,2 $/b  (Vortag  105,3 $/b)

. Kurs des US-Dollar:  1,343 $/1€;  0,745 €/1$  Chart

. Gasöl (Vorprodukt):  669 €/t  (Vortag  666 €/t)

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Am Devisenmarkt hat der €urokurs gegen den Dollar weiter an Terrain verloren.

Aus den USA kamen zuletzt Anzeichen für eine leichte Abschwächung der Konjunktur. Der Index der US-Serviceindustrie ist auf 59,8 gesunken, dem niedrigsten Wert seit 3 Monaten. Mit besonderer Spannung werden die neuen US-Arbeitsmarktdaten erwartet. Positive Zahlen könnten die FED zu zügigerer Zinswiederanhebung bewegen.

Aus China kamen zuletzt wieder positivere Konjunkturdaten, die Wirtschaftsoptimismus geben.
In Deutschland ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Juli mit -1,7 auf 108 Punkte gesunken. Das war der dritte Monat in Folge mit Rückgang.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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