Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Freitag, 31. Oktober

Rohölnotierungen und €uro gaben nach.
Heizölpreise weiter angestiegen.

Situation am Ölmarkt

Ohne weitreichende Meldungen verlief der gestrige Handelstag recht ruhig. Aufgrund der deutlichen Preisanstiege der letzten beiden Tagen, setzten gestern Gewinnmitnahmen ein, so dass die Rohölpreise auf Freitag nachgaben. Die europäische Leitsorte BRENT ging um knapp 0,9 $/b zurück und notierte am Morgen bei 86,1 Dollar je Barrel. Auch die US-Hauptsorte WTI gab um 0,7 $/b nach und stand am Donnerstagmorgen bei 81,2 Dollar je Barrel.

Ende November ist die nächste OPEC-Konferenz anstehend. Bislang sieht es so aus, als ob das OPEC-Kartell sich nicht zu gemeinsamen Fördermengenkürzungen wird durchringen können. Analysten von Goldman-Sachs prognostizieren für 2015 einen Rückgang der Rohölpreise auf unter 75 Dollar/Barrel.

Geopolitische Einflüsse

Die geopolitischen Themen sind derzeit ohne wesentlichen Preiseinfluss. Der IS-Terror in Nahost wird noch für sehr lange Zeit anhalten, gefährdet jedoch zurzeit die irakischen Ölexporte nicht.

Die gegenseitigen Sanktionen zwischen der EU und Russland machen sich in der deutschen und vor allem auch in der russischen Wirtschaft deutlich bemerkbar. In der Frage der russischen Gaslieferungen an die Ukraine konnte eine Einigung erzielt werden. Die Ukraine zahlt in Vorkasse und Russland garantiert dafür die entsprechenden Lieferungen.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Trotz nachgebender Rohölpreise stiegen die Heizölpreise am heutigen Freitag weiter an. Der Grund hierfür liegt einerseits an den erneuten Währungsverlusten des €uro gegen den Dollar und andererseits an der gestiegenen Nachfrage. Zweiteres führt derzeit auch zu etwas längeren Lieferzeiten bei einer Heizölbestellung.

Im bundesweiten Durchschnitt meldete der Heizölhandel heute Preisaufschläge von gut 0,2 Cent je Liter Heizöl. Damit setzte sich der steigende Trend der vergangenen zwei Wochen weiter fort. Dennoch ist das Preisniveau im Vergleich zum Durchschnittspreis des aktuellen Jahres in Höhe von 80,1 ct/l weiterhin sehr attraktiv (siehe Chart) und liegt weit unter den Heizölpreisen der vergangenen drei Jahre. Wer jetzt Heizöl bestellt, der kauft in einer ausgesprochen günstigen Preisphase. Für eine individuelle Preisanfrage zu Ihrem PLZ-Gebiet steht Ihnen z.B. der nebenstehende Heizöl-Preisrechner zur Verfügung...

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

De neuesten DOE-Lagerzahlen zum US-Ölmarkt fielen interessant aus. Zwar trat der prognostizierte Lageraufbau bei Rohöl mit +2,0 Mio. Barrel ein. Allerdings erfuhr die Produkteseite einen deutlichen Rückgang. Dort sanken die Lager für Heizöl+Diesel um deutliche -5,3 Mio. Barrel gegen Vorwoche. Die Benzinlager bauten zudem um -1,2 Mio. Barrel ab. Damit verringerten sich die Öllagerbestände in den USA in Summe um 4,5 Mio. Barrel.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

• OPEC-Basketpreis:  82,8 $/b  (Vortag 83,2 $/b)

• Kurs US-Dollar:   1,254 $/1€;  0,797 €/1$  Chart

• Gasöl (Vorprodukt):  596 €/t  (Vortag 598 €/t)

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Die US-Wirtschaft nimmt weiter an Fahrt auf. Nach ersten Schätzungen nahm das amerikanische Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal um 3,5% zu.

Nachdem sich der €uro in der vergangenen Woche leicht aber stetig verbessern konnte, brach er in dieser Woche gegen den US-Dollar ein. Der Grund hierfür war die FED-Entscheidung, die Kapitalhilfen für die US-Wirtschaft einzustellen, indem die Anleihekäufe beenden werden. Da die FED ihre Entscheidungen stark von der Entwicklung des US-Arbeitsmarktes abhängig macht und die Arbeitslosenquote in den USA mit 5,9% auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gesunken ist, könnte die FED zudem die Leitzinsen bereits Anfang 2015 wieder vorsichtig anheben.

Auch in Deutschland liegt die Arbeitslosenquote mit 6,3% auf dem niedrigsten Stand der letzten Jahre.

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Das Preisniveau für Heizöl ist abhängig von...

Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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