Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Samstag, 28. Februar

Rohöl BRENT im Wochenschluss deutlich geklettert.
Heizölpreise zogen dieser Tage um eineinhalb Cent an.

Situation am Ölmarkt

Im Wochenschluss fanden die Rohölnotierungen weitere Unterstützung. Die europäische Leitsorte BRENT legte um plus 1,7 Dollar kräftig zu und schloss die Woche bei 62,6 Dollar/Barrel. Die US-Hauptsorte WTI konnte um 0,7 Dollar zulegen und wurde auf 49,8 Dollar/Barrel festgehalten. Damit hat sich der Preisabstand der Leitsorten auf 12,8 Dollar/b aufgespreizt.

Am Rohölmarkt liegt das Angebot nach wie vor weit über der Ölnachfrage. Auch ist der Preiskampf zwischen dem Ölkartell OPEC und der US-Schieferölförderung nicht entschieden. Zwar scheint OPEC-Leader Saudi-Arabien mit seiner Strategie derzeit auf der Gewinnerstraße, da in den USA seit Jahresbeginn viele Bohrlochvorhaben gestoppt wurden, dafür riskiert Saudi-Arabien aber ein Auseinanderbrechen des OPEC-Kartells, denn viele kleinere OPEC-Mitglieder leiden wirtschaftlich enorm unter den niedrigen Ölpreisen. Gerne würden diese Länder die Fördermengen in Gesamtheit verringert sehen.

OPEC-Basket, Gasölpreis, €uro/Dollar-Kurs

OPEC-Basketpreis:  56,1 $/b  (Vortag 53,8 $/b)

• Gasöl (Vorprodukt):  510 €/t  (Vortag 510 €/t)

• Kurs US-Dollar:  1,119 $/€;  0,894 €/1$  Chart

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Die Heizölpreise gingen mit leichten Preisaufschlägen ins Wochenende. Nach unseren Vorausberechnungen ergeben sich im Wochenschluss Preisaufschläge von etwa plus 0,3 Cent/Liter Heizöl. In der Wocheneröffnung mögen die Preisaufschläge teils auch etwas höher ausfallen, sofern der BRENT-Preisanstieg in den frühbörslichen Notierungen am Montag Bestätigung findet. Da auch der €uro wieder unter Druck steht, sind die Preisvorzeichen für Heizöl für die neue Woche aus Verbrauchersicht nicht positiv.

Im Ausklang der Woche legten die Heizölpreise gut eineinhalb Cent/l zu. Zwar besteht Potential für sinkende Heizölpreise, aber solange die preisdrückenden Vorgaben am Rohölmarkt ignoriert werden, ist eine Prognose zur Entwicklung der Heizölpreise wenig belastbar. Der Heizölhandel meldete in der zweiten Februarwoche einen starken Rückgang der Nachfrage. Dies ist aufgrund der spürbar angezogenen Preise auch nachvollziehbar. Zudem sind bei den Heizölkunden die Öltanks recht gut gefüllt, zumal auch der Winter sehr mild war.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

Die Anzahl der aktiven Ölbohrungen in den USA ist stark rückläufig. Während es zu Jahresbeginn noch fast 1.500 Oil-Rigs waren, sind es Ende Februar nur noch rund 1.000 Ölbohrtürme. Auf das Ölfördervolumen hat sich dies jedoch noch nicht ausgewirkt. Laut jüngsten Zahlen hat sich die Verringerung der Oil-Rigs allerdings verlangsamt, da sich die Rohölpreise deutlich erholten.

Laut DOE fiel der Bestandsanstieg der US-Öllager mit in Summe 2,6 Mio. Barrel erneut etwas moderater aus als zuvor vom API gemeldet. Die US-Rohöllager wuchsen um weitere 8,4 Mio. Barrel an, während die Produkteseite aufgrund von Streiks in US-Raffinerien 5,8 Mio. Barrel an Lagerabbau verzeichnete.

Geopolitische Einflüsse

Seit mehreren Monaten haben die militärischen Krisen und wirtschaftlichen Sanktionen nur geringen Einfluss auf die Rohölnotierungen, denn diese werden vom Überangebot am Ölmarkt und der Spekulationsfreude an den Börsen dominiert.

Im Osten der Ukraine haben die Konfliktparteien vor einigen Tagen begonnen ihre schweren Waffen aus der geplanten militärischen Pufferzone abzuziehen. Die Waffenruhe bleibt dennoch brüchig und das Militärgerät in der Nähe der Frontlinien.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Obwohl die FED Mitte der Woche verkündet hatte, dass man sich mit der geplanten Leitzinsanhebung Zeit lassen will, wurde am Devisenmarkt in der zweiten Wochenhälfte auf das Gegenteil gesetzt. Trotz positiv ausgefallener Konjunkturdaten der Eurozone und einem Anstieg der Arbeitslosenquote in den USA, sorgten die in den USA stark gestiegenen Auftragseingänge für Investitionsgüter für einen recht kräftigen Anstieg des Dollarkurses. Dementsprechend wurde der €uro heruntergedrückt und ging schwach ins Wochenende.

Griechenland hat Zeit gewonnen. In dieser Woche einigten sich die EU-Finanzminister auf die von Athen beantragte Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms. Aus Sicht der Eurostaaten, der EU-Kommission, der EZB und des IWF ist die geforderte Reformliste jedoch nur ein geeigneter Startpunkt. Athen muss die Liste nun weiter konkretisieren, um die Auszahlung weiterer Gelder zu erreichen.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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