Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Samstag, 28. März

Noch warten mir der Heizölbestellung.
Zu Montag stehen deutliche Preisabschläge an, da Rohölpreise zurückfielen.

Situation am Ölmarkt

Aufgrund des aktiven Eingreifens von Saudi-Arabien in den Bürgerkrieg im Jemen hatten die Rohölpreise am Mittwoch und Donnerstag einen kräftigen Sprung nach oben erfahren. Dann beruhigte sich der Handel jedoch. Und im Verlauf des Freitag kam zunehmend stärkerer Abgabedruck auf, so dass die Future-Kontrakte der Leitsorten BRENT und WTI um fast zwei Dollar zurückfielen. Im Wochenschluss wurde bei BRENT bei 56,4 Dollar/Barrel und US-Hauptsorte WTI bei 48,9 Dollar/Barrel gehandelt. Der Preis-Spread liegt damit bei sechseinhalb Dollar/b.

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie stark die Geopolitik die Ölpreise noch beeinflusst. Ein größerer Konflikt in der ölreichen Golfregion erscheint derzeit zwar eher unwahrscheinlich, dennoch werden gewisse Risikoaufschläge eingepreist bleiben. In jedem Fall bleibt weiterhin Fakt, dass der Weltölmarkt eklatant überversorgt ist.

OPEC-Basket, Gasölpreis, €uro/Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:  54,6 $/b  (Vortag 50,8 $/b)

• Gasöl (Vorprodukt):  494 €/t  (Vortag 500 €/t)

• Kurs US-Dollar:  1,090 $/€;  0,918 €/1$  Chart

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Auf Freitag stiegen die Heizölpreise weiter an. Die preissteigernden Vorgaben kamen jedoch nicht vom Rohölmarkt sondern vom Devisenmarkt, denn der €urokurs fiel auf den Stand vom Wochenbeginn zurück. Aufgrund dieser Währungsverluste meldete der Heizölhandel am Freitag einen weiteren Preisanstieg von 0,8 ct/l im errechneten Durchschnitt.

Mit einer Heizölbestellung sollte man noch einige Tage warten, denn die Rohölpreise sind im Wochenschluss wieder zurückgefallen. Auf Montag stehen nach unserer Vorausberechnung daher Preisabschläge von rund 1 Cent/Liter Heizöl an. Die militärische Intervention Saudi-Arabiens im Nachbarland Jemen scheint eher nur kurzfristigen Preiseinfluss zu haben. Damit könnte die Stimmung am überversorgten Ölmarkt wieder nach unten drehen. Viel hängt hierbei allerdings auch vom Devisenmarkt ab, wo der €uro wieder schwächer notiert.
Die Nachfrage beim Heizölhandel hat dieser Tage aufgrund des Preisanstiegs angezogen. Da die Verteuerung aber vollzogen ist und kommende Woche gute Chancen auf Preisrückgang bestehen, raten wir mit einer Bestellung noch abzuwarten...!

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

In den USA ist die Anzahl der aktiven Ölbohrtürme auch in der zurückliegenden Woche zurückgegangen. Grund sind die niedrigen Rohölpreise, die herrühren vom Verdrängungspreiskampf unter Führung von OPEC-Leader Saudi-Arabien. Gegen Vorwoche reduzierte sich die Anzahl der aktiven Rigs von 825 auf nunmehr noch 813, dies sind 45 % weniger als vor einem Jahr. Zumindest hat sich der Rückgang verlangsamt. Derzeit ist die Ölförderleistung in den USA noch auf hohem Niveau stabil, dürfte sich zum Jahresende aber verringern.

Geopolitische Einflüsse

Saudi-Arabien hat auf Bitten der jemenitischen Regierung militärisch in den dortigen Bürgerkrieg eingegriffen. Seit Donnerstag werden Luftangriffen auf die Huthi-Rebellen geflogen und auch eine Bodenoffensive ist nicht ausgeschlossen. Neben Saudi-Arabien unterstützen auch Katar, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate die Angriffe. Die USA befürworten das Eingreifen ebenfalls. Eine besondere Brisanz erhält der Konflikt, da die schiitischen Huthi-Rebellen vom Iran unterstützt werden. Die Sorgen vor einem neuen Krieg in der Golfregion führten Mittwoch/Donnerstag zu Risikoaufschlägen.

Unterdessen werden die Verhandlungen um das iranische Atomprogramm fortgeführt. Eine Einigung würde dem Iran mehr Einnahmen durch vermehrte Ölexporte ermöglichen.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

In den USA fielen die jüngsten Wirtschaftsdaten überwiegend positiv aus. Besonders die viel beachtete Arbeitslosenquote ist in den USA weiter rückläufig. Aus China kommen hingegen zurzeit verhältnismäßig schwache Konjunkturdaten. Das Land befindet sich nach dem massiven Wachstum der letzten Jahre in einem wirtschaftlichem Umbruch. Die jüngsten Konjunkturdaten für den gesamten Euroraum zeigten ein positives Bild. Für Deutschland lagen in dieser Woche der Ifo-Geschäftsklimaindex und der GfK-Konsumklimaindex über den Erwartungen.

Seit Mitte März konnte der €uro deutlich an Wert gegen den US-Dollar zulegen, erfuhr jedoch auf Freitag einen Rückschlag. Mit aktuell gut 1,08 €/$ befindet sich der €uro gegen den Dollar jedoch auf einem der niedrigsten Stände der zurückliegenden 12 Jahre. Die anziehende US-Konjunktur, die ultra lockere Geldpolitik der EZB und die griechische Schuldenkrise belasten die Gemeinschaftwährung weiterhin.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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