Heizölpreise - Infos täglich aktuell

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Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Bundesweiter Durchschnittspreis für 3000 Liter Heizöl schwefelarm, bei Anlieferung im Nahbereich, inkl. MwSt.

Montag, 30. Mai

BRENT hält sich bei 49 Dollar. Abwärtsmöglichkeiten.
Heizölpreise geringfügig gestiegen.

Situation am Ölmarkt

In dieser Woche ist Kanada dabei, seine gestoppten Ölproduktionsanlagen schrittweise wieder hochzufahren und die derzeitigen Förderausfälle von 1 Mio. Barrel/T zu reduzieren. In Nigeria ist es zu weiteren Anschlägen auf Ölpipelines gekommen, die die Exporte des ölreichsten afrikanischen Landes weiter niedrig halten. Allerdings erwartet man in den nächsten Wochen tendenziell wieder Steigerungen.

Auf Montag haben sich die Ölnotierungen nur wenig verändert. Die Rohölleitsorten konnten das Preisniveau von 49 Dollar/Barrel zunächst verteidigen. Nach dem Preisrückgang von Freitag notierte BRENT Rohöl am Montagmorgen bei 49,1 USD/B und WTI um 0,1 Dollar fester bei 49,2 USD/B. Die Tonne Gasöl wurde am Montagmorgen mit 444 Dollar/Tonne, bzw. währungsbereinigt bei 400 EUR/t gehandelt.

Aktuelle Heizölpreise / Preisprognose

Seit einigen Tagen bewegen sich die Heizölpreise auf rückblickend hohem Preisniveau seitwärts. Auch auf heutigen Montag gab es nur geringfügige Verteuerungen, die im rechnerischen Mittel lediglich +0,1 Cent/Liter Heizöl betrugen. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt aktuell bei 52,3 ct/l. Preisunterstützend wirkte ein festerer Dollarkurs.

Für den 2. Juni hat die OPEC ihre Ölministerkonferenz anberaumt. Allerdings werden von dort keine neuen Beschlüsse hinsichtlich der Förderquoten erwartet. Vielmehr will der Iran in den nächsten Monaten seine Ölproduktion um weitere 200.000 B/T steigern. Und weder Saudi-Arabien, noch die anderen Ölexportländer werden Marktanteile verlieren wollen. Die OPEC ist nicht tot, liegt aber im Koma.
Insgesamt sind die Aussichten daher eher 'bärischer' einzuschätzen. Der Heizölverbraucher mag nach der Verteuerungsphase von April und Mai nun auf eine Gegenbewegung nach unten und auf einen besseren Kaufzeitpunkt im Juni spekulieren...

US-Ölmarkt

Oil Rig Count: In den USA hat sich die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen um 2 verringert, von 318 auf 316 verbleibende.

Die Ölfördermengen der USA sind von etwa 9,7 Mio. Barrel/T im April 2015 auf etwa 8,8 Mio. Barrel/T im Mai 2016 zurückgegangen. Laut EIA soll sich die US-Ölproduktion bis zum Herbst auf 8,1 Barrel/T weiter verringern, bevor sich die Situation fängt und die Ölproduktion der USA dann wieder leicht zunimmt.

OPEC-Basketpreis, Gasölpreis, Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:   44,8 $/b (Vortag 45,4)

• Gasöl (Vorprodukt):  400 €/t  (Vortag 397)

• Dollar/€uro:  1,112 $/€  (Vortag 1,109)  Chart

Voraussichtlich werden die Fördermengen der OPEC im Sommer 33,0 Mio. Barrel/Tag erreichen.

Weltwirtschaft u. Finanzmärkte

Der US-Dollar hatte vor dem Wochenende zugelegt und bestätigte am Montagmorgen den Kurs von 1,112 USD/EUR.

Die US-Notenbankchefin Yellen äußerte sich optimistisch, dass die US-Wirtschaft weiter wächst. Deshalb will die FED die Leitzinsen demnächst weiter anheben. Dass der nächste Zinsschritt bereits im Juni kommt, wird allerdings von verschiedenen Seiten bezweifelt.

Das BIP der USA ist nach Vorausschätzung im 1. Quartal um +0,8% gewachsen. Im Vorquartal waren es +1,4%.
Der Konjunkturerwartungsindex der Uni Michigan ist mit 84,9 Punkten enttäuschend ausgefallen.

Frankreich kämpft wegen der Streiks in mehreren Raffinerien immer noch mit Versorgungsproblemen an den Tankstellen.

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