Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Samstag, 24. Januar

Abgestürzter €uro wirkt verteuernd für hiesigen Ölmarkt.
Heizölpreise zum Wochenende 1/2 ct/l geklettert.

Situation am Ölmarkt

Im Wochenschluss gaben die Rohölwerte wieder nach. Dabei gab BRENT im Freitagsverlauf um 0,6 Dollar auf 48,78 Dollar/Barrel nach. Die US-Leitsorte WTI verlor mit minus 1,5 Dollar noch etwas stärker und ging mit 45,6 Dollar/Barrel in das Wochenende. Für den europäischen Ölmarkt wurde dieser Rohölpreisrückgang durch den weiter zurückgefallenen €uro jedoch mehr als egalisiert.

Am Ölweltmarkt wird eine Bodenbildung der Rohölpreise oberhalb von 45 Dollar je Barrel erwartet. Die Überversorgung des Ölweltmarktes bleibt zwar für die kommenden Monate gegeben, da der Ölweltmarkt jedoch im Ungleichgewicht ist und viele Ölförderländer mit den niedrigen Ölpreisen definitiv nicht hinkommen, bleiben Investitionen in der Ölbranche aus und es scheint - zumindest außerhalb der OPEC - sich ein politischer und wirtschaftlicher Wille zu formieren, um die Ölpreise nun zu stützen.

Hinzu kommt, dass in den USA die Anzahl der Ölbohrtürme jetzt abnimmt - und zwar in rasantem Tempo. Insbesondere stoppen die Fracking-Firmen weitere Bohrvorhaben. Ebenso fahren deren Versorgerfirmen ihre Engagements stark zurück. Für das zweite Quartal wird sogar erwartet, dass eine Vielzahl dieser Firmen sich zurückziehen bzw. verschwinden wird. Die Hochstimmung der US-Ölbranche ist geschwunden - Das Kalkül der OPEC-Führung scheint aufzugehen...

OPEC-Basket, Gasölpreis, €uro/Dollar-Kurs,

Die OPEC-Staaten haben im Dezember ihre Ölfördermengen nochmals um 80.000 Barrel/Tag erhöht. Hierbei steigerte der Irak als Nr. 2 der OPEC seine Exporte am stärksten.

• OPEC-Basketpreis:  43,1 $/b  (Vortag 43,3 $/b)

• Gasöl (Vorprodukt):  426 €/t  (Vortag 424 €/t)

• Kurs US-Dollar:  1,121 $/€;  0,892 €/1$  Chart

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Auf Freitag zogen die Heizölpreise deutlich an. Im Durchschnitt meldeten die Händler einen Anstieg von 1,4 Cent/Liter Heizöl. Und zum Wochenende zogen die Lieferpreise nochmals um einen halben Cent/Liter an. Diese Verteuerung ist der EZB-Politik geschuldet, denn die angekündigte €uro-Schwemme ließ den Kurs des €uro weiter einbrechen. Das verteuert die europäischen Ölkäufe und wird letztlich an die Heizölpreise weitergegeben.

Der Preisausblick für die kommende Woche fällt weniger optimistisch aus, denn die Talfahrt des €uro wird wohl trotz 11-Jahres-Tief noch nicht beendet sein. Ein leichter Rückgang der Heizölpreise ist zwar möglich, wir halten aber einen Preiswiederanstieg für deutlich wahrscheinlicher. Für die kommenden Tage stehen durchaus größere Marktturbulenzen an, weshalb wir die aktuellen Heizölpreise als attraktiv und kaufenswert bezeichnen.
Für ein individuelles Lieferangebot können Sie den nebenstehenden Heizöl-Preisrechner unseres Linkpartners nutzen.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

In den USA ist die Anzahl der Ölbohrtürme seit Jahreswechsel augenfällig rückläufig. Auch in der zurückliegenden Woche verringerte sich deren Anzahl um deutliche 3,7% von 1366 auf nunmehr noch 1317. Der Fracking-Boom kippt!

Die US-Lagerdaten des Energieministerium (DoE) wiesen ein weiteres Mal starken Lagerzuwachs aus. Mit plus 10,1 Mio. Barrel wuchsen die US-Rohölbestände erneut eklatant an. Seit Jahresbeginn sind die US-Öllager somit in Summe um bemerkenswerte 37,5 Mio Barrel angestiegen. Hierbei entfallen rund 14,5 Mio Barrel auf die Rohöllager und rund 23 Mio. Barrel auf die Produkteseite (Benzin, Diesel+Heizöl).

Geopolitische Einflüsse

Die militärischen Krisen und wirtschaftlichen Sanktionen wirken sich derzeit kaum auf die Preisfindung am Weltölmarkt aus. Das Überangebot am Rohölmarkt und der Preiskampf um Marktanteile überdecken derzeit die Preiswirkung der politischen Krisen.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Die neuen geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) fielen noch heftiger aus als gedacht. Insgesamt will EZB-Chef Draghi bis September 2016 Wertpapiere für 60 Milliarden €uro pro Monat kaufen. In Summe werden somit Staatsanleihen für über 1 Billionen €uro aufgekauft. Zudem bleibt der Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. An den Börsen löste dies wahre Jubelstürme aus. Der DAX hat zu euphorischem Höhenflug angesetzt und schloss die Woche auf der Rekordmarke von 10.650 Punkten.

Ganz anders sieht es am Devisenmarkt aus. Hier stürzte der €uro gegen den Dollar ab und schloss die Woche bei 1,121 $/€. Dies ist von der EZB gewollt und soll die Exportwirtschaft ankurbeln, könnte aber auch zu neuen Blasen am Finanzmarkt und in der Immobilienbranche führen. Zumindest verschafft die EZB angeschlagenen €uroländern mehr Zeit für Reformen, was andererseits aber auch den Reformdruck in diesen Krisenländern schwächt.

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Das Preisniveau für Heizöl ist abhängig von...

Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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