Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Samstag, 18. April

Rohöl BRENT hielt im Wochenschluss das höhere Preisniveau.
Heizölpreise sind dabei einen Preisberg auszubilden.

Situation am Ölmarkt

Am Donnerstag und Freitag war die Nachrichtenlage am Ölmarkt ruhig und auch die zu erwartenden Gewinnmitnahmen, die sich aus der Preisrally der Wochenmitte hätten ergeben können, fielen sehr zurückhaltend aus. Zumindest setzte bisher noch keine Abwärtskorrektur der Rohölpreise ein. Darüber hinaus stützte auch der in den letzten Tagen schwächere US-Dollar die Rohölnotierungen.

Auf Freitag legte die europäische Leitsorte BRENT mit knapp 0,1 $/b minimal auf 63,5 Dollar je Barrel zu. Die US-Hauptsorte WTI gab hingegen um rund 0,2 $/b nach und wurde am Freitagmorgen bei 56,2 Dollar/Barrel gehandelt. Zum Wochenschluss sank WTI etwa einen halben Dollar/b zurück.

OPEC-Basket, Gasölpreis, €uro/Dollar-Kurs

• OPEC-Basketpreis:  58,9 $/b  (Vortag 57,0 $/b)

• Gasöl (Vorprodukt):  536 €/t  (Vortag 537 €/t)

• Kurs US-Dollar:  1,080 $/€;  0,926 €/1$  Chart

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Bei den Heizölpreisen sorgten Nachwirkungen des auf Donnerstag erfolgten Rohöl-Preisanstiegs noch für eine leichte Verteuerung auf Freitag. So meldete der Heizölhandel geringe Preisaufschläge von 0,2 Cent/Liter im Mittel, die auch mit ins Wochenende genommen wurden.

Am Devisenmarkt konnte der €uro von schwachen US-Konjunkturdaten profitieren und gegen den US-Dollar weiter zulegen. Am Rohölmarkt ist die weitere Entwicklung nicht klar. Besonders nach der jüngsten deutlichen Up-Entwicklung würde vieles nun für einen Preisrückgang sprechen. Aber bisher hat noch keine Korrektur der Rohölnotierungen eingesetzt. Für die zweite Aprilhälfte allerdings sehen wir gute Aussichten auf wieder sinkende Heizölpreise. Daher empfehlen wir, mit einer Heizölbestellung noch zu warten und möglichst nicht auf dem sich ausbildenden Preisberg zu kaufen.

Kalkulation von Heizölmenge + Heizölreichweite

US-Ölmarkt

In den USA ist die Anzahl der aktiven Ölbohrtürme noch weiter abgesunken. Grund dafür sind die niedrigen Rohölpreise, die herrühren vom Verdrängungspreiskampf unter Führung von OPEC-Leader Saudi-Arabien. Gegen Vorwoche reduzierte sich die Anzahl der aktiven Rigs von 760 auf jetzt noch 734. Das ist gerade mal noch die Hälfte der Rigs von vor einem Jahr. Zum Sommer wird sich dies dann auch in der Rohölförderleistung der USA mehr und mehr wiederspiegeln.

Geopolitische Einflüsse

Im Umfeld des Ukraine-Konflikts führt die NATO militärische Großmanöver in Ostrumänien durch. Beteiligt sind Truppen aus USA, GB, Moldau und Rumänien. Litauen erhöht vorsorglich sein Militärbudget um 50%.

Die Einigung im Atomkonflikt mit Teheran wird wieder zu ansteigenden Ölexporten des Iran führen. Fraglich ist jedoch, wann es zur vollständigen Aufhebung der Sanktionen kommt.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

In den USA entwickelt sich die Wirtschaft zwar insgesamt positiv, die jüngsten Konjunkturdaten vom Arbeits- und Immobilienmarkt blieben jedoch hinter den Erwartungen. Dies sorgte am Devisenmarkt für einen Rückgang des zuletzt starken Dollars. Für eine Abkehr der FED von der beschlossenen Zinstrendwende werden diese Daten aber wohl nicht reichen.

Chinas Wirtschaftswachstum ist weiter ins Stocken geraten. Die letzten Konjunkturdaten fielen durchweg schwach aus und auch die Exporte sind im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken.

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Das Preisniveau für Heizöl ist abhängig von...

Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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