Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Mittwoch, 01. Oktober

€uro gab wieder nach, Rohölpreise brachen ein.
Heizölpreise auf Mittwoch um 0,8 ct/l gesunken.

Situation am Ölmarkt

Gestern brachen die Rohölnotierungen innerhalb von gut zwei Stunden massiv ein. Sah es zuvor noch nach einer leichten Erholung der Rohölpreise aus, so führten schlechte US-Konjunkturdaten und vor allem der wieder deutlich gegen den Dollar nachgebende €uro zu einem überraschenden Einbruch der Rohölpreise. Ein schwacher €uro-Dollar-Wechselkurs verteuert die Rohöleinkäufe für Europäer und sorgt daher häufig für eine rückläufige Nachfrage. Die gute Angebotslage am Weltölmarkt trug dann seinen Teil zum Preisrückgang bei.

Daher gab die europäische Leitsorte BRENT auf Mittwoch um deutliche 2,1 $/b nach und wurde am Morgen mit 95,1 Dollar je Barrel auf dem tiefsten Stand seit Juni 2012 gehandelt.. Die US-Sorte WTI brach mit 3,1 $/b noch viel deutlicher ein und stand somit am Mittwochmorgen bei 91,6 $/b.

Geopolitische Einflüsse

Die USA und ihre Verbündeten führen weiter Luftangriffe auf strategischen Zielen der IS-Milizen durch. Unterdessen starteten die Kurden eine Bodenoffensive, konnten das Vorrücken der IS-Terroristen jedoch bisher anscheinend nicht verhindern. Erstmalig schlugen auch Granaten auf türkischem Boden ein, woraufhin die türkische Regierung Panzer sowie 10.000 Soldaten zur Grenzsicherung abstellte.

Aufgrund der sich in den vergangenen Wochen entspannenden der Lage in der Ostukraine, kündigten die EU-Staaten an die Sanktionen gegen Russland neu zu bewerten. Gestern entschieden die EU-Mitgliedstaaten die Strafmaßnahmen gegen Russland vorerst in Kraft zu lassen, da wichtige Teile des Friedensplans noch umgesetzt werden müssten. Sollte dies geschehen, so könnten die Strafmaßnahmen gegen Russland ganz oder teilweise ausgesetzt werden.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Nachdem die Heizölpreise seit einer Woche stetig gestiegen waren, gab es auf Mittwoch einen überaschenden und deutlichen Einbruch. Händler meldeten erhebliche Preisnachlässe von durchschnittlich 0,8 Cent je Liter Heizöl. Der Grund für die Preisrückgänge kam indirekt vom Devisenmarkt. Denn die Wechselwirkung zwischen dem €urokurs und den Rohölnotierungen sorgte für deutlich nachgebende Rohölpreise. Da der Rückgang bei Rohöl sehr viel deutlicher Ausfiel als der des €urokurses blieben in Summe preisdrückende Vorgaben für den Heizölmarkt.

Mit dem heutigen Rückgang sind die Heizölpreise wieder in die Nähe der aktuellen Jahrestiefststände gefallen. Dieser überraschende Einbruch sorgt kurz vor der Heizsaison nochmal für einen ausgesprochen guten Kaufzeitpunkt. In der Tendenz sehen wir die Heizölpreise von diesem niedrigem Niveau aus eher wieder steigen. Vor allem die morgige Sitzung der EZB könnte zu einem weiter nachgebenden €uro führen, der dann jedoch nicht zwangsläufig auch die Rohölpreise mit runterziehen wird.

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US-Ölmarkt

Der gestern nach Börsenschluss vom API veröffentlichte weitere Abbau der US-Öllagerbeständen sorgte für einen leicht bullischen Impuls am Rohölmarkt. In der Vorwoche wies das DOE ebenfalls einen Bestandsrückgang bei Rohöl in Höhe von 4,3 Mio. Barrel aus.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

• OPEC-Basketpreis:  94,2 $/b  (Vortag 94,5 $/b)

Kurs US-Dollar:   1,262 $/1€;  0,792 €/1$  Chart

Gasöl (Vorprodukt):  638 €/t  (Vortag  646 €/t)

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Der €uro befindet sich gegen den US-Dollar weiter in der Abwärtsspirale und brach am Mittwoch auf ein neues 2-Jahrestief ein. Zum Einen rückt die Zinsanhebungen durch die US-Notenbank FED näher und stützt den Dollar. Zum Anderen sank die Inflation im Euroraum im September auf nur noch 0,3 Prozent, was ein Eingreifen der europäischen Notenbank EZB auch mit unkonventionellen Mittel immer wahrscheinlicher macht. Beides setzt den €uro seit Wochen stark unter Druck und auch in Zukunft muss nach Einschätzung vieler Experten mit einem weiteren Kursrückgang gerechnet werden.

In Summe kamen aus den USA zuletzt eher positive Wirtschaftsdaten, wie z.B. der Anstieg des Bruttoinlandsproduktes für das zweite Quartal in Höhe von 4,6 Prozent. Im Euroraum schwächelt die Konjunktur etwas, im September lag die Geschäfts- und Verbraucherstimmung leicht unterhalb der Erwartungen. Die Konjunkturdaten aus China zeigen sich recht stabil. So entsprach der chinesischen HSBC-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im September den Einschätzungen.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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