Infos Heizölpreise


 

Preisbezug des TECSON Heizöl-Charts...

Heizölpreise sind Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen. Für den Verbraucher ist der Preisvergleich wichtig. Bereits innerhalb einer Woche können sich deutliche Preisänderungen ergeben! Abweichend zu dem im TECSON-Chart für das Bundesgebiet errechneten Mittelpreis können die regionalen Heizölpreise etwas differieren. Typischerweise sind die Preise für Heizöl im Süden/Südosten im Vergleich um einige Cent/l höher als im Norden/Nordwesten Deutschlands. Dies ist durch die Transportstrecken bedingt.

Preisveränderungen vollziehen sich bundesweit zumeist gleichzeitig und in annähernd gleichem Maße. Als Preisbasis ist das bisherige Heizöl extra-leicht  (HEL) abgelöst durch das neue Heizöl schwefelarm, welches die Heizölhändler ebenfalls in der Standard- und der additivierten Premiumqualität anbieten.
Unser Preis-Chart weist den rechnerisch gemittelten Durchschnittspreis in Deutschland aus. Die Aktualisierungen erfolgen werktäglich. TECSON ist kein Heizölhändler und kommentiert die Marktsituation daher objektiv und unabhängig.

Rechts im Chart kann eine Mittelpreislinie für einen bestimmten Zeitraum eingeblendet werden. Dabei ist dann der rote Chart-Bereich hochpreisig (Wartepreise) und Grün der Preisbereich für einen günstigen Heizölkauf (Kaufpreise).

Schwefelarmes Heizöl,  inkl. MwSt., bezogen auf 3000 l, inkl. Anlieferung im Nahbereich.

Samstag, 25. Oktober

Heizölpreise im Bundesdurchschnitt unter 74,5 Cent/Liter.
Im Wochenschluss gab Rohöl wieder 0,8 bis 1,1 Dollar/Barrel nach.

Situation am Ölmarkt

An den Börsen suchen die Rohölpreise zurzeit eine neue Richtung. So ging es in dieser Woche jeweils an einem Tag runter und am nächsten wieder hoch. Heute stand wieder ein Anstieg zu Buche. Gute Konjunkturdaten aus der EU und den USA lösten diesen aus. Insgesamt verringern sich zurzeit die Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum, was die Börsen, nach den deutlichen Rückgängen der letzten Wochen, insgesamt wieder erstarken lässt. Dennoch bleibt der Weltölmarkt aus fundamentaler Sicht weiterhin überversorgt.

Im Wochenschluss gaben die Rohölnotierungen wieder nach. Die europäische Leitsorte BRENT ging mit 86,1 $/b aus der Woche und die US-Hauptsorte WTI schloss bei 81,0 Dollar je Barrel. Der Preisabstand der Leitsorten hat sich damit wieder auf über 5 Dollar/b vergrößert.

Geopolitische Einflüsse

Die geopolitischen Themen sind derzeit ohne wesentlichen Preiseinfluss. Der IS-Terror in Nahost wird noch für sehr lange Zeit anhalten. Im Ukraine-Konflikt mit Russland zeichnet sich eine Normalisierung ab. Eine vollständige Beendigung der Sanktionen wird jedoch nicht so schnell umgesetzt werden.

Heizöl aktuell / Heizöl-Preisprognose

Entsprechend den Bewegungen am Rohölmarkt suchen auch die Heizölpreise zurzeit eine neue Richtung. Allerdings zeigt der Trend der vergangenen Woche hier eher nach oben, obwohl die Rohölsorte BRENT in dieser Zeit in Summe nur leicht zugelegt hat. Eine gewisser Teil des Preiswiederanstiegs von zwei Cent je Liter Heizöl in letzten 10 Tagen ist auf den schwächeren €uro/Dollar-Kurs zurückzuführen.

Auf Freitag meldeten die Heizölhändler Preisaufschläge von durchschnittlich 0,6 Cent je Liter. Eine Prognose für die Entwicklung in den kommenden Tagen ist zurzeit schwer abzugeben, da sich verschiedene Preiseinflüsse konträr gegenüberstehen und daher auch an den Börsen abgewartet wird, in welche Richtung die Waage kippt. In der Prognose ist ein Rückgang, wie auch ein Anstieg der Heizölpreise in gleichem Maße wahrscheinlich. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, der findet aktuell immer noch einen der besten Kaufmomente der vergangenen vier Jahre vor. Für eine individuelle Online-Preisanfrage zu Ihrem PLZ-Gebiet kann z.B. der nebenstehende Preisrechner genutzt werden.

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US-Ölmarkt

Die jüngsten DOE-Zahlen sind erneut stark bärisch ausgefallen und zeigten ein ganz anderes Bild als die API-Zahlen. Laut DOE erfuhren die Rohöllager in den USA einen Bestandszuwachs von 7,1 Mio Barrel. Die Produkteseite (Benzin und Heizöl+Diesel) entwickelte sich neutral; das API hatte hier zuvor einen Lagerrückgang gemeldet. Der erneute Zuwachs bei den Ölbeständen in der größten Volkswirtschaft der Welt unterstreicht nochmals wie gut der Weltölmarkt zurzeit versorgt ist.

OPEC-Basket, Dollarkurs, Gasölpreis

• OPEC-Basketpreis:  81,7 $/b  (Vortag 81,9 $/b)

• Kurs US-Dollar:   1,267 $/1€;  0,789 €/1$  Chart

Gasöl (Vorprodukt):  581 €/t  (Vortag  588 €/t)

Die OPEC hat im September mit 30,5 Mio. Barrel pro Tag die höchste Ölförderleistung seit einem Jahr erreicht. Saudi Arabien und Kuwait planen weiterhin keine preisstützende Reduzierung ihrer Ölfördermengen vor der Ende November anstehenden OPEC-Konferenz.

Das nordafrikanische OPEC-Land Libyen hat in den letzten Monaten seine Ölförderung erstaunlich schnell wieder hochfahren können, auf mittlerweile wieder 900.000 Barrel am Tag.

Weltwirtschaft, Finanzmärkte

Die neuesten Konjunkturdaten aus den USA und Europa fielen positiv aus. Insgesamt hellt sich die zuvor eingetrübte Stimmung über das weltweite Wirtschaftswachstum wieder auf. Die Börsen reagierten, nach den deutlichen Rückgängen der letzten Wochen, mit ansteigenden Kursen. So konnte der DAX gestern wieder über die 9.000 Punkte klettern.

Die EZB kündigte in dieser Woche weitere Maßnahmen zur Stützung der europäischen Wirtschaft an, indem sie Unternehmenskredite aufkaufen will. Aufgrund der damit verbundenen Risiken stand der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung zur Wochenmitte unter Druck.

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Rohölpreis:

Diagramm der Preisentwicklung siehe Weltmarktpreise Rohöl.
Die Rohölpreise sind Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst. Weiter wirken Nachfrage und konjunkturelle Aussichten auf die Notierungen, wie auch aktuelle politische Auseinandersetzungen in den Ölförderländern. Hier sind derzeit insbesondere die arabischen Ländern zu nennen.

Dollarkurs:

Der US-Dollar ist einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt. So hat für den Ölmarkt im Euro-Raum der Dollarwechselkurs erheblichen realen Preiseinfluss.
Aktueller Kurs:  US-$ / €uro

Nachfragesituation / Lagerbestände:

- Weltmarkt:
  . Auf dem Ölweltmarkt sind die USA und China die Hauptabnehmer.
  . Stark anschwellende Nachfrage kommt aus Indien.

- Inland:
  Preisliche Wirkung auf hiesige Heizölpreise haben:
  . die durch das aktuelle Preisniveau sich ergebende Nachfragesituation.
  . der Bevorratungsstand in den Verbraucherntanks.
  . Zwischenlagerbestände und Füllgrad in den Großtanklagern.
  . Wettereinflüsse, z.B. milder oder harter Winter.

Wettbewerb:

Die örtlichen Mineralölhändler stehen untereinander im preislichen Wettbewerb um die Lieferaufträge. Die vom Heizölkunden beauftragte Liefermenge ist ein entscheidend wichtiger Preisfaktor. Insbesondere bei kleinen Bestellmengen schlagen die Lieferkosten anteilig hoch zu Buche. Sammelbestellungen lohnen sich! Stimmen Sie sich deshalb beim Heizöleinkauf mit Ihren Nachbarn für einen gemeinsamen Auftrag ab.

 
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